Buchspinat

Der Bücher-Blog

Monat: Oktober 2016 (Seite 2 von 2)

Monatsrückblick: September 2016

Nachdem wir einen wunderschönen sonnigen und überraschend warmen September hatten, dürfte es für Euch keine große Überraschung sein, dass ich auch in diesem Monat nicht soooooo besonders fleißig war, was das Lesen angeht. Das Wetter war einfach zu toll, um drinnen zu bleiben und auch die Tanzsaison hat wieder gestartet, so dass ich die Samstage vorrangig in der Tanzschule verbracht habe.

Aber ein paar Bücher habe ich doch gelesen und auch ein paar Neuzugänge hat der September zu verzeichnen.

Insgesamt habe ich 6 Bücher diesen Monat gelesen (2.090 Seiten).

Neu dazugekommen sind folgende Bücher und erstmalig auch zwei Hörbücher:

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01. Kochen mit Nix (tolle Rezepte *mit dem Kopf nick*)

02. Meine kleine Keks-Manufaktor (genau richtig zur beginnenden Backzeit)

03. Julia Engelmann: Eines Tages Baby (Hörbuch)

04. Ute Krause: Minus Drei geht baden (Hörbuch)

05. Howard L. Anderson: Albert – ein glorreiches Schnabeltier

06. Simone van der Vlugt: Rettungslos

07. Sandra Henke: Mit starker Hand

08. Jo Platt: Herz über Kopf

09. Ian Beck: Pastworld

10. Susanna Ernst: Das Leben in meinem Sinn

11. Kate Morton: Das Seehaus

12. Kate Morton: Die verlorenen Spuren

13. Lucy Inglis: Worte für die Ewigkeit

14. Antoine Leiris: Meinen Hass bekommt ihr nicht

15. Kate Eberlen: Miss you

Einen Teil davon habe ich bereits gelesen und wenn ihr auf den jeweiligen Titel klickt, führt er Euch direkt zur Rezension.

Ich freue mich jetzt sehr auf den Oktober und das damit verbundene gemütliche Lesewetter, das ich so gerne mag am Herbst.

Ich wünsche Euch einen tollen Lesemonat!

Eure Nicole

 

 

Rezension: „Meinen Hass bekommt ihr nicht“ von Antoine Leiris

Zum Inhalt: Der 13. November 2015 wird uns noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben. Denn das war der Tag, an dem viele Menschen in Paris ihr Leben durch terroristische Attentäter verloren.

Antoine Leiris verlor an diesem Tag die Liebe seines Lebens und die Mutter seines kleinen Sohnes Melvil. Hélène Leiris wurde im Pariser Bataclan mit 89 weiteren Menschen erschossen. In einem offenen Brief, der um die Welt ging, versprach Antoine den Attentätern eines: dass sie niemals seinen Hass bekommen werden, denn dann hätten sie gewonnen….

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Meine Meinung: Ich werde das Buch nicht bewerten – das steht mir nicht zu. Aber ich werde schreiben, welche Empfindungen dieses Buch und die offenen Worte von Antoine Leiris in mir ausgelöst haben.

In jedem Wort, in jeder Zeile spürt man die Liebe, die er seiner verstorbenen Frau entgegenbringt, man fühlt die Trauer, die ihn und seinen Sohn in jedem Moment, seitdem der Tod in ihrem Leben Einzug gehalten hat, begleitet. Und man liest von dem Mut und der Hoffnung, die ihn dazu bringt, für seinen Sohn jeden Tag aufs Neue aufzustehen und jeden neuen Tag zu einem guten Tag zu machen. Zu einem Tag voller Liebe, in Erinnerung an eine wundervolle Frau und Mutter, der großen Liebe seines Lebens.

Man liest vom Abschied nehmen, von einem neuen Anfang ohne den Mittelpunkt seines Lebens. Und man liest vom Glück, der Liebe seines Lebens begegnet sein zu dürfen.

Ich habe viel gefühlt beim Lesen und auch viel geweint, das Buch hat mich so sehr berührt, ich kann es eigentlich nicht wirklich in Worte fassen. Ich bewundere Antoine, dass er sich dem Hass den Attentätern gegenüber so entziehen kann, dass er ihnen nicht die Genugtuung gibt, durch ihre Taten noch mehr Hass auf der Welt zu schüren. Ein Buch, das niemanden unberührt lassen kann. Ein Buch, dass die Welt trotz der großen Tragödie ein kleines Stück weit besser macht.

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Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier*! Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar!

 

 

 

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