Buchspinat

Der Bücher-Blog

Kategorie: Jugendbuch

Rezension: „Nur drei Worte“ von Becky Albertalli

Zum Inhalt:

Simon ist homosexuell, das weiß er schon eine Weile. Doch geoutet hat er sich noch nicht wirklich. Durch einen Zufall kommt er per Email mit Blue in Kontakt. Blue ist ebenfalls schwul – doch das Beste ist, er geht ebenfalls auf die gleiche Highschool. Simon und Blue beginnen, miteinander zu schreiben. Und Simon schließt Blue immer mehr in sein Herz. Doch die Sache hat einen Haken: Simon weiß nicht, wer Blue in Wirklichkeit ist. Blue gibt sich nicht zu erkennen – zumindest nicht äußerlich. Seine Gedanken und Gefühle zeigt er Simon schon – in den Emails. Doch ein reales Treffen will er noch nicht.

Eines Tages ist Simon jedoch unachtsam und seine Emails an Blue fallen einem Klassenkameraden in die Hände, der ihn zu erpressen versucht….

Meine Meinung:

Simon ist ein sympathischer Junge, der das Herz am rechten Fleck trägt. Er hat eine liebevolle Familie und wunderbare Freunde, die immer zu ihm halten. Dennoch fällt es ihm, schwer, sich zu outen. Dabei würde er zu gerne die Wahrheit sagen.

Als Blue in sein Leben kommt, stellt Simon fest, dass man sich auch in Worte und Gedanken eines anderen Menschen verlieben kann – auch wenn man keine Ahnung hat, wer dieser Mensch in Wirklichkeit ist. Und dass er unbedingt will, dass die ganze Welt von seiner Liebe erfährt. Doch er möchte den Zeitpunkt gerne selbst bestimmen. Doch das nimmt ihm dann jemand anders aus der Hand und tritt damit eine Lawine los und Simon muss auf die harte Tour lernen, für sich selber einzustehen und den Kopf oben zu halten.

Ein Roman, der viele verschiedene Themen in einer wunderbar geschriebenen Geschichte behandelt:

Erwachsen werden, die erste Liebe, Freundschaft, Mobbing, Homosexualität.

Ein wunderbarer Jugendroman. Empfehlenswert!

 

Rezension: „Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen“ von Katie McGarry

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Zum Inhalt:

Einst war Echo eines der beliebtesten Mädchen an der Highschool. Doch seit dem tragischen Tod ihres Bruders Aires und dem „Vorfall“ mit ihrer Mutter, ist in Echos Leben nichts mehr so wie es war. Sie verdeckt ihre Narben unter langen Pullovern und hat sich zurückgezogen. Ihre Mutter ist aus ihrem Leben verschwunden. Und Echo erinnert sich nicht mehr an die schlimmsten Momente ihres Lebens. Alles wie ausgelöscht. Doch Echo will unbedingt wissen, was an jenem Abend geschah…

Noah hatte ein glückliches Leben. Bis seine Eltern bei einem Brand ums Leben kamen und seine Brüder und er getrennt in Pflegefamilien untergebracht worden sind. Er will seine Brüder zurück, doch ihm sind die Hände gebunden. Dieser Umstand, der die Trauer um seine Familie noch verstärkt, hat ihn viel zu oft die falsche Entscheidung treffen lassen. Seine letzte Chance ist eine Therapie bei der neuen Schulpsychologin.

Dort begegnet ihm Echo. Und das Mädchen mit den traurigen Augen berührt etwas in ihm, etwas, von dem er dachte, dass es nicht mehr existiert…

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Rezension: „Mein Herz wird Dich finden“ von Jessi Kirby

Zum Inhalt:

400 Tage sind vergangen, seit Mia ihre große Liebe Jacob durch einen Unfall verloren hat.

400 Tage ist es her, dass fünf seiner Organe an Menschen gespendet worden sind, um ihnen ein neues Leben zu schenken.

Mia hat alle fünf Spender angeschrieben. Vier haben zurückgeschrieben. Doch einer nicht. Derjenige, der Jacobs Herz bekommen hat, hat nicht geantwortet. Bis heute.

Mia kann sich damit nicht abfinden. Sie kann nicht nach vorne schauen, ohne zu wissen, wo Jacobs Herz nun schlägt.  Sie macht sich auf die Suche und im digitalen Zeitalter und der globalen Vernetzung findet sie schließlich heraus, wer sein Herz bekommen hat.

Der Zufall will, dass Noah – so heißt der Junge mit dem Spenderherz – nicht weit weg von Mia wohnt. Auch wenn sie weiß, dass sie keinen Kontakt aufnehmen darf, kann sie nicht anders, als zumindest in Noahs Nähe zu kommen. Sie redet nicht mit ihm, das nimmt sie sich ganz fest vor. Doch das Schicksal hat andere Pläne und Noah und Mia kommen ins Gespräch….

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Rezension: „Nichts ist gut. Ohne Dich.“ von Lea Coplin

Zum Inhalt: Seit dem Tod ihres Bruders vor 6 Jahren ist das Leben der jetzt 18jährigen Jana nicht mehr so, wie es einmal war. Ihre Familie ist zerbrochen, zu ihren Eltern hat sie nur noch spärlichen Kontakt. Sie lebt zusammen mit ihrer älteren Schwester in einer WG. Ihr Bruder Tim wird nicht erwähnt. Mit keinem Wort.

Jana weiß nicht, was sie im Leben möchte. Sie hat keine wirklichen Ziele und keine wirklichen Pläne. Zum studieren kann sie sich nicht aufraffen. Momentan jobbt sie in einer Buchhandlung.

Eines heißen Sommertages steht plötzlich Leander vor ihr im Laden. Der Leander, den sie seit 6 Jahren nicht mehr gesehen hat. Der Leander, der damals den Wagen fuhr, in dem ihr Bruder tödlich verunglückte. Der Leander, den sie schon immer mehr gemocht hatte, als gut für sie war. Der Leander, der ihren Bruder auf ihrem Gewissen hat….

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Rezension: „Dark Love 03: Dich darf ich nicht begehren“ von Estelle Maskame

Zum Inhalt:

Eden hat seit einem Jahr kein Wort mehr mit Tyler gesprochen. Ihre Nachrichten und Anrufe hat er ignoriert, seit er einfach so verschwunden ist. Sie redet sich ein, den schlimmsten Liebeskummer überwunden zu haben und versucht nach vorne zu blicken. Ihr Verhältnis zu ihrem Vater und zu ihren Stiefgeschwistern hat sich dramatisch verschlechtert.

Doch dann taucht Tyler wieder auf. Plötzlich steht er vor ihr und möchte nun seine Zukunft mit ihr beginnen. Eden fällt aus allen Wolken. Was soll sie nur tun? Eigentlich war sie doch über ihn hinweg oder nicht? Und außerdem hat sich an den Bedingungen für ihre Beziehung einfach nichts geändert. Er ist und bleibt trotzdem ihr Stiefbruder. Doch Tyler gibt nicht auf. Er will Eden zurück….

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Rezension: „Kellerkind“ von Jennifer Roy

Syvia ist vier Jahre alt, als sie mit ihren Eltern und vielen anderen polnischen Juden aus ihren Wohnungen vertrieben und in das Ghetto von Lodz gepfercht werden, das nun ihr neues Zuhause sein soll. Eng, kalt, nicht genug zu essen und ständig Angst vor Deportationen und Ermordung durch die Nazis – all das bestimmt fortan das Leben von Syvias Familie. Und doch gibt ihre Familie nicht auf. Sie halten zusammen – egal wie schwer und gefährlich das Leben ist. Syvias Vater tut alles Menschenmögliche, um seine Familie vor der Deportation zu bewahren…. Weiterlesen

Rezension: „The sun is also a star“ von Nicola Yoon

Zum Inhalt: Natasha ist verzweifelt. Sie, ihr kleiner Bruder Peter und ihre Eltern sollen noch heute Abend abgeschoben werden. Dabei lebt die gebürtige Jamaikanerin bereits seit ihrem 8ten Lebensjahr in New York. Als letzten Versuch, die drohende Abschiebung zu verhindern, geht sie an diesem Tag noch einmal zur Einwanderungsbehörde. Ein kleiner Hoffnungsschimmer tut sich auf, evtl. kann ein Anwalt ihr und ihrer Familie noch helfen. Auf dem Weg zum Anwalt wird Natasha fast von einem Auto überfahren. Daniel – ein siebzehnjähriger Amerikaner koreanischer Abstammung rettet ihr das Leben. Und obwohl Natasha keinesfalls an Liebe auf den ersten Blick glaubt, stellt diese Begegnung ihr gesamtes Weltbild auf den Kopf. Doch was für eine Chance hat diese Liebe schon? Weiterlesen

Rezension: „Dein Leuchten“ von Jay Asher

Zum Inhalt: Seit Sierra denken an, verbringt sie mit ihren Eltern die Zeit von Thanksgiving bis Weihnachten in Kalifornien, wo Sierra‘s Familie die Tannenbäume von ihrer Farm in Oregon verkauft.

Doch in diesem Jahr ist etwas anders: Sierra verliebt sich in Caleb. Caleb, der sein Trinkgeld dafür ausgibt, Weihnachtsbäume an bedürftige Familien zu verschenken. Doch dann hört Sierra Gerüchte: Gerüchte darüber, dass Caleb das Leben seiner Schwester bedroht haben soll. Ihr sanftmütiger Caleb? Wem soll sie glauben? Weiterlesen

Rezension: „Love Letters to the Dead“ von Ava Dellaira

Zum Inhalt: Seitdem Laurel Schwester gestorben ist, und ihre Mutter aus Trauer die Familie verlassen hat, ist in Laurels Leben nichts mehr so, wie es einmal war. Nun kommt sie auf die Highschool und hat sich extra eine Schule ausgesucht, auf der niemand ihre Schwester May kennt. Gleich zu Beginn des neuen Schuljahres soll Lauren im Englischunterricht einen Brief an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie schreibt an Kurt Cobain, doch aus einem Brief werden viele Briefe. Briefe in denen sie beginnt, Abschied von ihrer Schwester und ihrem bisherigen Leben zu nehmen. Bis sie irgendwann bereit ist, einen letzten Brief zu schreiben: an ihre Schwester May….. Weiterlesen

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