Buchspinat

Der Bücher-Blog

Monat: Januar 2018

Rezension: „Der Reisende“ von Ulrich Alexander Boschwitz

Zum Inhalt: Berlin 1938: Otto Silbermann ist ein jüdischer Geschäftsmann und mit einer Deutschen verheiratet. Durch die Rassengesetze und die Reichsprogromnacht ändert sich das Leben von Otto Silbermann und tausenden anderen Juden aufs Unvorstellbare.

Eigentlich will Otto nur noch ein letztes Geschäft abschließen und dann mit seiner Frau Deutschland endgültig den Rücken kehren, doch dazu kommt es nicht mehr. Sein Sohn, der bereits in Frankreich lebt, schafft es nicht, gültige Ausreisegenehmigungen zu erwirken.

Als Otto Silbermann Zuhause fast verhaftet wird, gelingt ihm in letzter Sekunde die Flucht. Seine Frau flieht zu ihrem Bruder und ist dort als Nichtjüdin in Sicherheit. Otto Silbermann weiß nicht, wohin er gehen soll. Seine Freunde haben sich von ihm abgewandt, Hilfe hat er dort keine mehr zu erwarten. In heutigen Zeiten will niemand mehr mit einem Juden befreundet sein. Also setzt er sich in den Zug und reist quer durch Deutschland….

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Rezension: „For Good – Über die Liebe und das Leben“ von Ava Reed

Zum Inhalt:

Seit Ben gestorben ist, ist in Charlies Leben nichts mehr so, wie es einmal war. Die Trauer schläft über ihr zusammen wie eine Welle und Charlie sieht keine Möglichkeit, ihr zu entkommen.

Sie kapselt sich ab. Lässt niemanden mehr an sich heran. Und schwelgt in Erinnerungen. Erinnerungen an Ben und glückliche Zeiten….

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Rezension: „Die Unterweisung“ von Sandra Henke

Zum Inhalt:

Scotia hat eigentlich alles, was das Herz begehrt: sie entstammt einer reichen Adelsfamilie, genießt Ansehen, arbeitet im erfolgreichen Familienimperium mit – eigentlich müsste sie glücklich sein. Aber „eigentlich“ ist eine Einschränkung. Denn glücklich ist Scotia nicht. Nicht mal annähernd….

In ihrem Leben spielt nur die Firma eine Rolle. Freizeit ist mittlerweile ein Fremdwort für sie geworden, schließlich soll „Lush Chocolates“ eine führende Rolle auf dem Pralinenmarkt in Großbritannien einnehmen. Ihre Familie verlangt vollsten Einsatz von Scotia. Egal, was es kostet.Die Firma ist das Wichtigste.

Als Scotia den erfolgreichen Architekten und Besitzer des BDSM-Clubs „Taboo“ kennenlernt, ist sie von ihm gleichermaßen angezogen, wie abgestoßen. Doch schließlich siegt die Neugier. Als sie eine exklusive Einladung ins „Taboo“ erhält, nimmt sie ihren ganzen Mut zusammen und lässt sich auf das Abenteuer ein – ihr Gesicht hinter einer Maske verborgen.

Sie lässt sich von Aidan einführen in die ihr fremde Welt aus Lust und Schmerz. Nur einmal jemand anders sein. Doch sie hat nicht damit gerechnet, ihr Herz an ihn zu verlieren….

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Rezension: „Heart of Power: Erwachen der Sirene“ von S. L. Giger

Zum Inhalt:

Als Serena nach einem Unfall erwacht, traut sie ihren Augen kaum: sie ist in einer Höhle gefangen. Der Körper fixiert. Mehrere junge, bildhübsche Frauen stehen um sie rum. Und erklären ihr, dass sie kein Mensch mehr sei, sondern eine Sirene. Denn wenn sie sie nicht verwandelt hätten, wäre sie nach ihrem Unfall gestorben.

Serena kann es zuerst nicht glauben, zu unglaublich klingt das alles. Doch irgendwann kommt sie nicht umhin, den Sirenen Glauben zu schenken und ihr Schicksal zu akzeptieren.

Das Schicksal zu akzeptieren bedeutet aber auch, Abschied von ihrem bisherigen Leben zu nehmen, ihre Familie und ihre Freunde niemals mehr wiederzusehen. Eine neue Identität anzunehmen, denn ihre alte ist offiziell gestorben.

Das alles fällt Serena sehr schwer. Auch der Abschied von ihrem Namen und die Gewöhnung an den neuen Namen „Nathalie“ fällt ihr alles andere als leicht. Aber sie hat keine andere Wahl. Sie geht nach Cape Cod und wiederholt dort das letzte Schuljahr. Sie findet Freunde, die niemals die Wahrheit über sie herausfinden dürfen. Und sie verliebt sich: in Alex. Doch Alex umgibt ein gefährliches Geheimnis …

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Rezension: „Pheromon – Sie riechen Dich“ von Rainer Wekwerth & Thariot

Zum Inhalt:

Amerika im Jahr 2018: Jake ist 17 und leidet seit Jahren unter fürchterlichem Heuschnupfen. Zeit seines Lebens nimmt er Medikamente. Doch plötzlich – von einem Tag auf den anderen – benötigt er sie nicht mehr. Seine Nase funktioniert einwandfrei – mehr noch: plötzlich riecht er einfach alles – sogar Gefühle. Und er versteht Mathematik. Einfach so. Jake kann es kaum glauben und traut sich nicht, mit jemandem darüber zu sprechen – viel zu verrückt kommt ihm das alles vor.

Gleichzeitig taucht eine neue Schülerin in der Highschool auf und scheint alle Jungs in ihren Bann zu ziehen. An und für sich ist das ja nicht schlimm, doch jeder, der Zeit mit Serena verbringt, verändert sich unweigerlich.

Als sie versucht Jake zu becircen, fällt ihm ihr fremdartiger Geruch auf. Ein Geruch, der ihm Angst macht und gefährlich zu sein scheint. Irgendetwas stimmt nicht mit ihr. Jake versucht der Sache auf den Grund zu gehen…

Amerika im Jahr 2118: Travis Jelen ist 68 Jahre alt und Mediziner. Er arbeitet in einem medizinischen Versorgungscenter für mittellose Bürger und hat seit dem tragischen Tod seiner Tochter kein glückliches Leben mehr. Als er das schwangere Straßenmädchen Lee untersucht, fallen ihm unerklärbare Veränderungen in ihren Werten auf. Kurz danach wird das Center überfallen. Travis fängt an zu recherchieren und findet heraus, dass ein Unternehmen namens „HFP“ in ganz Amerika bei sämtlichen Organisationen seine Finger im Spiel hat. Travis beginnt zu ahnen, dass er einer ganz gefährlichen Sache auf der Spur ist….

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Rezension: „Gregs Tagebuch 12: Und Tschüss!“ von Jeff Kinney (Hörspiel)

Zum Inhalt: Endlich sind Ferien und Greg hat ziemlich genaue Vorstellungen davon, WIE er diese Ferien verbringen will: Filme, Computerspiele und Faulenzen. Doch leider haben seine Eltern eine gänzlich andere Idee: Familienurlaub! Jawohl… alle zusammen auf einer tropischen Insel! Greg ist davon gar nicht angetan, aber es hilft alles nichts… er muss mit… und damit nimmt das Chaos seinen Lauf….

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Rezension: Johann Christian Ludwig Hellwig „Ein dem Menschenwohl gewidmetes Leben“ von Rolf F. Nohr

Nun lebe ich schon mein ganzes Leben in meiner Heimatstadt Braunschweig und doch habe ich bis gestern noch nicht wirklich etwas von Johann Christian Ludwig Hellwig (1743 – 1831) gehört. Dabei zählt er zu einer bedeutenden Braunschweiger Persönlichkeit. Und doch ist er vielen heute gar kein Begriff mehr.

Meine Unwissenheit über ihn habe ich dann vorgestern mit der Lektüre der Biografie „Johann Christian Ludwig Hellwig – Ein dem Menschenwohl gewidmetes Leben“ beendet.

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Rezension: „Zweihundert Band 1: Leiden schafft Leidenschaft

Zum Inhalt: Europa in der Zukunft: die Weltwirtschaft hat den schlimmen Zusammenbruch überlebt, doch die Kluft zwischen Arm und Reich ist noch größer geworden.

Christine lebt mit ihrer Schwester und ihrer Mutter in sehr ärmlichen Verhältnissen in einer kleinen Wohnung. Jeden Monat müssen sie rechnen, um halbwegs über die Runden zu kommen. Als Christines Schwester Nadine eine Anstellung bei einem der einflussreichsten Männer Europas bekommt, scheint sich das Blatt endlich zum Guten zu wenden.

Doch irgendetwas scheint im Hause d’Abonde nicht in Ordnung zu sein. Der Herr des Hauses hat eine dunkle Leidenschaft und eine bezahlte Gespielin namens Lilly, die er nach Belieben seinem Willen unterwirft. Nadine belauscht eines Tages ungewollt dessen Treiben und die Schreie von Lilly gehen ihr durch Mark und Bein. Sie muss das Gehörte mit ihrer Schwester teilen, doch Christine versteht ihre Empörung nicht. Zu sehr fasziniert sie die Erzählung ihrer Schwester. Am liebsten wäre sie selbst an Lillys Stelle….

Der Zufall kommt ihr kurze Zeit später zu Hilfe: in einem kleinen Hotel begegnet sie zufällig Monsieur d’Abonde, der sich ihr nicht zu erkennen gibt und sich ihr nur als „Alex“ vorstellt. Zwischen den beiden besteht sofort eine Verbindung und Christine verliebt sich in Alex – nichtsahnend, dass er der Mensch aus ihren Träumen ist. Alex hingegen ist davon fasziniert, dass Christine ihn nicht kennt und ihn um seiner selbst zu lieben scheint. Doch wird sie ihn auch lieben, wenn sie von seinen Geheimnissen erfährt?

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Frohes neues Jahr

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch allen ein frohes neues Jahr 2018.

Nun hat wieder ein neues Jahr angefangen. Ich mag das immer sehr. Ein ganz neues, gänzlich unbeschriebenes Jahr liegt vor uns allen. Alles scheint möglich zu sein. Ein gutes Gefühl, finde ich.

Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht, was ich mir für 2018 vornehmen möchte, was ich mir wünsche. Was ich verändern möchte in Zukunft. Was für Ziele ich habe. Und was für Träume.

Ein paar meiner Gedanken mag ich mit Euch teilen:

Ich möchte:

  • glücklich sein
  • weniger weinen
  • mehr Zeit mit den Menschen verbringen, die mir etwas bedeuten
  • mehr Bücher lesen
  • gesünder kochen und mehr Sport machen
  • lernen „Nein“ zu sagen und Grenzen zu ziehen
  • Zuhause ganz viel aussortieren – ja, auch meinen Sub…
  • ganz viel Tanzen
  • ans Meer fahren
  • wieder mehr bloggen
  • zur Buchmesse nach Leipzig fahren

Es gibt sicherlich noch mehr, aber das waren jetzt erstmal meine wichtigsten Punkte.

Was habt Ihr Euch für 2018 vorgenommen? Habt Ihr Ziele und Wünsche? Oder nehmt Ihr das Jahr so, wie es kommt? Mögt Ihr es mir verraten?

Mögen sich alle Eure Träume und Wünsche erfüllen und mögt Ihr jeden Tag glücklich sein. Das wünsche ich Euch von ganzem Herzen.

Herzliche Grüße

Eure Nicole

 

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