Der Bücher-Blog

Kategorie: Kinderbuch (Seite 1 von 2)

Rezension: “Schere, Stein, Papier” von Patricia MacLachlan

[Eigenes Exemplar]

 

Zum Inhalt:

 

Am Ende des Sommers, als alle Sommergäste die Insel verlassen haben, findet die 11jährige Larkin mit ihrer Familie beim Heimkommen ein Baby auf ihrer Türschwelle. In einem Brief bittet die leibliche Mutter darum, dass sich die Familie um die kleine Sophie kümmern soll, bis die Mutter in der Lage ist, sich um das Mädchen zu kümmern.

Larkins Familie entspricht dieser Bitte und schließt das kleine Mädchen in ihr Herz und beginnen so, den großen Verlust zu verarbeiten, der ihnen selbst vor einigen Monaten widerfahren ist…

Meine Meinung:

„Schere, Stein, Papier“ stand 1995 auf der Auswahlliste für den Deutschen Jugendliteraturpreis. Die Geschichte ist leise, still und dadurch umso wertvoller. Larkin liebt das Leben auf der Insel. Zusammen mit ihrem besten Freund erlebt sie eine behütete und wunderbare Kindheit. Doch dann Weiterlesen

Rezension: “Der geheime Garten” von Federica Magrin nach Frances Hodgson Burnett

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Marys Eltern sterben in Indien an Cholera und Mary muss zu ihrem Onkel nach England. Das Haus ist trostlos und Mary fällt es schwer sich einzugewöhnen. Die einzige Freude, die sie hat, ist der große Garten, in dem sie den ganzen Tag rumstromert. Doch dann entdeckt sie ein Tor zu einem weiteren Teil des Gartens. Das Tor ist abgeschlossen und die Mauer ist hoch. Doch Mary gibt nicht auf, sie will rausfinden, was es mit diesem geheimen Garten auf sich hat…

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Rezension: “Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat!” von Marc-Uwe Kling

Zum Inhalt:

Es sind Ferien. Oma und Opa passen auf ihre Enkelkinder Tiffany, Max und Luisa auf. Das ist nicht besonders anstrengend. Zumindest die beiden Größeren – Max und Luisa – sind den ganzen Tag vertieft in ihre Onlinespiele und Musikhören.

Doch dann drückt Oma einen Knopf am Computer und plötzlich ist das Internet weg. Und nicht nur bei ihnen. Nein, auf der ganzen Welt ist das Internet plötzlich weg. Nun ist guter Rat teuer: wie kriegen wir nun die Zeit rum ohne das Internet?

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Rezension: “Zu nett für diese Welt. Jetzt rede ich” von Jeff Kinney

[als Werbung gekennzeichnet, da Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:

Rupert hat lange genug zugesehen, wie Greg mit seinen Tagebüchern erfolgreich ist. Also beschließt er, auch Tagebuch zu schreiben. Doch Greg findet diese Idee nicht so besonders gut und erlaubt Rupert schließlich großmütig, über ihn zu schreiben. Schließlich wird es später viele berühmte Biografien über ihn geben, und da ist es doch sinnvoll, wenn sein bester Freund die allererste Biografie von Greg verewigt…

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Rezension “Gregs Tagebuch 13: Eiskalt erwischt” von Jeff Kinney

[als Werbung gekennzeichnet, da Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:

Es könnte so schön sein: Die Schule fällt aufgrund des Schneechaos aus und Greg freut sich schon sehr auf eine ungestörte Zeit vor dem Fernseher. Videospiele zocken. Den ganzen Tag. Ein Traum. Doch leider findet seine Mutter das Ganze nur bedingt unterhaltsam und schickt ihn raus. An die frische Luft. FÜRCHTERLICH! Doch Greg ist nicht der einzige Junge, der draußen im Schnee sein Dasein fristen muss und so wird dieser Winter zu einem Erlebnis der besonderen Art…

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Rezension: “Gregs Tagebuch 12: Und Tschüss!” von Jeff Kinney (Hörspiel)

Zum Inhalt: Endlich sind Ferien und Greg hat ziemlich genaue Vorstellungen davon, WIE er diese Ferien verbringen will: Filme, Computerspiele und Faulenzen. Doch leider haben seine Eltern eine gänzlich andere Idee: Familienurlaub! Jawohl… alle zusammen auf einer tropischen Insel! Greg ist davon gar nicht angetan, aber es hilft alles nichts… er muss mit… und damit nimmt das Chaos seinen Lauf….

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Rezension: “Die letzte Haltestelle” von Sharon E. McKay

Zum Inhalt: Amsterdam 1942. Die kleine Beatrix und ihre Mutter sind Juden und fliehen vor der SS. Doch die Flucht gelingt nicht. Beatrix Mutter wird bei einer Kontrolle in der Straßenbahn erwischt und verhaftet. Beatrix bleibt zurück. Die beiden älteren Brüder Lars und Nils – Straßenbahnfahrer und Kontrolleur – beschließen, das kleine Mädchen vor der SS zu verstecken und ihm so das Leben zu retten…. Weiterlesen

Rezension: “Minus Drei wünscht sich ein Haustier” von Ute Krause (Band 1)

Zum Inhalt: Der kleine Dinosaurier Minus wünscht sich sehnlichst ein Haustier, doch seine Eltern sind dagegen, weil sie denken, dass er die Verantwortung für ein Tier keinesfalls übernehmen kann. Minus beschließt, ihnen zu beweisen, dass er das sehr wohl kann und bietet anderen Haustierbesitzern seine Dienste an. Mit vollem Erfolg. Gerade als Minus sich entschließt, das ein Haustier vielleicht doch etwas zu anstrengend ist, überraschen ihn seine Eltern… Weiterlesen

Top Ten Thursday: Deine 10 liebsten Kinderbücher

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Der Top Ten Thursday von Steffis Bloggeria in dieser Woche hat als Thema:

Deine 10 liebsten Kinderbücher

Das Thema finde ich in der Tat sehr schön, habe ich doch noch jede Menge Kinderbücher in meinem Regal stehen (die in den Kinderzimmern, die den Kindern gehören, habe ich außen vor gelassen….und auch die Bilderbücher habe ich ignoriert – die bekommen vermutlich beim Free Style Top Ten Thursday ihren eigenen Beitrag.

Also habe ich mal wieder durch mein Regal gestöbert und mich für folgende Bücher entschieden:

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Ein Klick auf den Titel bringt Euch – soweit die Bücher noch verlegt werden – auf die jeweilige Verlagsseite.

01. Ottfried Preußler – Die kleine Hexe

Das Buch habe ich – wie die meisten Bücher, die nun folgen werden – als Kind innigst geliebt und rauf und runter gelesen. Dieser Klassiker zählt zu den “Must-Haves” im gutsortierten Kinderbuchregal und wird immer noch verlegt.

02. John Grant – Minizinken auf großer Jagd

Nachdem mir als Kind dieses Buch in die Hände gefallen ist, wollte ich unbedingt mein eigenes Mammut namens Doppelglubscher haben. Aber das blieb leider immer nur ein Traum (warum mussten diese Tiere auch unbedingt aussterben???).

Die Bücher sind vor einigen Jahren nochmal mit geändertem Titel und geänderten Namen erschienen: statt “Minizinken” heißt der kleine Neandertaler nun “Kleine Nase”. Mir persönlich haben die neuen Namen nicht so zugesagt, aber die Bücher sind trotzdem toll.

03. Paul Maar – Eine Woche voller Samstage

Das war das erste Buch, welches ich mir in der Grundschule aus der Schulbücherei ausgeliehen habe (zumindest das erste, an das ich mich bewußt erinnere…) und was soll ich sagen: die “Sams”-Bücher fallen für mich in die gleiche Kategorie wie “Die kleine Hexe”. Und um mein eigenes Sams zu bekommen, brauche ich unbedingt noch einen Freund, der Herr Mon heißt (Freitags habe ich nämlich in der Tat immer frei und den Rest kriege ich bestimmt ganz leicht hin … also….wenn jemand einen Herrn Mon kennt – ich hätte ihn gerne zum Freund….).

04. Sydney Taylor – Die Mädchenfamilie

Das Buch hat mir meine Oma mal zu Weihnachten geschenkt und ich habe es unzählige Male gelesen. Es handelt von einer jüdischen Familie, die 1912 in der Lower East Side in New York lebt. Die Familie hat fünf Mädchen, der Vater hat einen eigenen Trödelladen und die Mutter kümmert sich um Haushalt und die Mädchen. Das Buch ist in 13 Kapitel unterteilt. Man erfährt viel über das jüdische Familienleben und die Feiertage – aber alles kindgerecht erzählt. Wird mittlerweile nicht mehr verlegt, aber sollte es Euch auf dem Flohmarkt in die Hände fallen: es ist ein tolles Kinderbuch.

05. Kathryn Littlewood – Die Glücksbäckerei: Das magische Rezeptbuch

Alleine schon das Cover ist ein Grund, sich dieses Buch zu kaufen und es als Blickfang in das Regal zu stellen (ja, ich weiß – da bin ich echt Mädchen *grins*). Aber auch die magische Geschichte um die Zauberbäckerei von Rose und ihrer Familie, mit all ihren wunderbaren und unterhaltsamen Versicklungen, ist sehr unterhaltsam – ein wundervolles Kinderbuch, das auch Erwachsene verzaubert.

06. Astrid Lindgren – Karlsson vom Dach

Als Kind habe ich Karlsson geliebt und viele Abenteuer mit ihm und Lillebror erlebt. (aber ich muss ehrlicherweise und unter uns mal sagen: als Mutter weiß ich nicht, ob ich meine Kinder mit ihm spielen lassen würde… er hat doch sehr viel Unfug im Kopf). Ebenfalls wie duchweg alle Bücher von Astrid Lindgren gehört das Buch in jedes Kinderbücherregal. Mein Lieblingskapitel ist übrigens die Geschichte von Lillebrors Geburtstag . Welches ist Eures?

07. Astrid Lindgren – Ronja Räubertochter

Auch hier muss ich vermutlich nicht besonders viel zu schreiben, “Ronja Räubertochter” dürfte Euch allen vermutlich ein Begriff sein – und wenn nicht: dann spreche ich im Bereich Kinderbücher eine klare Leseempfehlung für diesen wunderbaren Kinderbuchklassiker aus.

08. Eva Muszynski & Karsten Teich: Cowboy Klaus und die Rodeo-Rüpel

Vor zwei Jahren haben die Kinder und ich Karsten Teich bei einer Lesung kennenlernen dürfen und nachdem uns die Lesung so begeistert hat, sind dann auch die ersten Bücher von Cowboy Klaus bei uns eingezogen. Sie sind super für Erstleser geeignet und wirklich sehr, sehr lustig. Egal ob Vorlesen oder Selberlesen.

09. Peter Härtling – Ben liebt Anna

Der erste von mir gelesene Liebesgeschichte, damals Pflichtlektüre in der 5ten Klasse. Ich fand es so traurig, dass Anna letztendlich wegziehen musste, aber dennoch ein wunderbares Kinderbuch über die Liebe – und immer noch aktuell….

10. Aidan Chambers – Wer stoppt Melanie Prosser

Als ich dieses Buch gelesen habe, war ich ca. 10 Jahre alt und das Wort “Mobbing” war hier noch überhaupt kein Thema. Auch wenn das Buch heute nicht mehr verlegt wird, ist es dennoch ein aktuelles Buch und ich kann es Euch nur empfehlen.

Jetzt bin ich jedenfalls auf Eure Listen und Eure Lieblingskinderbücher gespannt und freue mich auf Eure Kommentare!

Liebe Grüße

Nicole

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