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Der Bücher-Blog

Kategorie: Rezensionen (Seite 1 von 16)

Rezension: „Begin Again“ von Mona Kasten

Zum Inhalt:

Allie kann endlich durchatmen. Sie hat es geschafft und einen Studienplatz in dem kleinen Städtchen Woodshill ergattert. Endlich ist sie frei und weit weg von ihrer Familie. Endlich kann sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen.

Nun braucht sie nur noch eine eigene Wohnung. Doch das gestaltet sich schwieriger als erwartet und es hagelt eine Absage nach der nächsten. Lange kann sie sich das Hotelzimmer nicht mehr leisten. Da entdeckt sie die Anzeige für eine WG.

Der Typ, der ihr die Tür öffnet, verschlägt ihr schon in den ersten Sekunden den Atem. Ein Bad Boy wie er im Buche steht.

Kaden willigt widerwillig ein und lässt Allie bei sich einziehen. Doch es gibt Regeln! Viele Regeln. Denn Allie lässt ihn auch nicht so kalt, wie er gerne tut. Doch auch Kaden hat eine Vergangenheit und muss sich schützen…

Meine Meinung:

Allie ist ein niedliches Mädchen. Ihre Familie hat ihr das Leben sehr schwer gemacht und nun versucht sie, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und endlich auf eigenen Beinen zu stehen.

Sie trägt einigen Ballast mit sich rum und versucht, endlich sich selbst zu finden. Dass sie sich gleich zu Beginn unsterblich in Kaden verliebt, ist ziemlich ungünstig. Schließlich zeigt er ihr mehr als deutlich, dass er sie nicht will.

Kaden hat auch sein Päckchen zu tragen. Seit er seine erste große Liebe verlor, will er niemanden mehr an sich heranlassen. Und Allie schon gar nicht.

Doch gegen seine Gefühle kann man sich nicht wirklich wehren. Man hat ja doch keine Chance. Wenn man sich verliebt, verliebt man sich. So einfach ist das.

Ich mag Allie und Kaden. Ich habe eine Weile gebraucht, um in der Geschichte anzukommen, aber ab der Hälfte war ich ganz gefesselt von ihr. Der Schreibstil ist super, die beiden Protagonisten und auch ihre Freunde sind sehr, sehr sympathisch.

Mein FAZIT: Eine wunderbare Liebesgeschichte!

Rezension: „Nur drei Worte“ von Becky Albertalli

Zum Inhalt:

Simon ist homosexuell, das weiß er schon eine Weile. Doch geoutet hat er sich noch nicht wirklich. Durch einen Zufall kommt er per Email mit Blue in Kontakt. Blue ist ebenfalls schwul – doch das Beste ist, er geht ebenfalls auf die gleiche Highschool. Simon und Blue beginnen, miteinander zu schreiben. Und Simon schließt Blue immer mehr in sein Herz. Doch die Sache hat einen Haken: Simon weiß nicht, wer Blue in Wirklichkeit ist. Blue gibt sich nicht zu erkennen – zumindest nicht äußerlich. Seine Gedanken und Gefühle zeigt er Simon schon – in den Emails. Doch ein reales Treffen will er noch nicht.

Eines Tages ist Simon jedoch unachtsam und seine Emails an Blue fallen einem Klassenkameraden in die Hände, der ihn zu erpressen versucht….

Meine Meinung:

Simon ist ein sympathischer Junge, der das Herz am rechten Fleck trägt. Er hat eine liebevolle Familie und wunderbare Freunde, die immer zu ihm halten. Dennoch fällt es ihm, schwer, sich zu outen. Dabei würde er zu gerne die Wahrheit sagen.

Als Blue in sein Leben kommt, stellt Simon fest, dass man sich auch in Worte und Gedanken eines anderen Menschen verlieben kann – auch wenn man keine Ahnung hat, wer dieser Mensch in Wirklichkeit ist. Und dass er unbedingt will, dass die ganze Welt von seiner Liebe erfährt. Doch er möchte den Zeitpunkt gerne selbst bestimmen. Doch das nimmt ihm dann jemand anders aus der Hand und tritt damit eine Lawine los und Simon muss auf die harte Tour lernen, für sich selber einzustehen und den Kopf oben zu halten.

Ein Roman, der viele verschiedene Themen in einer wunderbar geschriebenen Geschichte behandelt:

Erwachsen werden, die erste Liebe, Freundschaft, Mobbing, Homosexualität.

Ein wunderbarer Jugendroman. Empfehlenswert!

 

Rezension: „Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen“ von Katie McGarry

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Zum Inhalt:

Einst war Echo eines der beliebtesten Mädchen an der Highschool. Doch seit dem tragischen Tod ihres Bruders Aires und dem „Vorfall“ mit ihrer Mutter, ist in Echos Leben nichts mehr so wie es war. Sie verdeckt ihre Narben unter langen Pullovern und hat sich zurückgezogen. Ihre Mutter ist aus ihrem Leben verschwunden. Und Echo erinnert sich nicht mehr an die schlimmsten Momente ihres Lebens. Alles wie ausgelöscht. Doch Echo will unbedingt wissen, was an jenem Abend geschah…

Noah hatte ein glückliches Leben. Bis seine Eltern bei einem Brand ums Leben kamen und seine Brüder und er getrennt in Pflegefamilien untergebracht worden sind. Er will seine Brüder zurück, doch ihm sind die Hände gebunden. Dieser Umstand, der die Trauer um seine Familie noch verstärkt, hat ihn viel zu oft die falsche Entscheidung treffen lassen. Seine letzte Chance ist eine Therapie bei der neuen Schulpsychologin.

Dort begegnet ihm Echo. Und das Mädchen mit den traurigen Augen berührt etwas in ihm, etwas, von dem er dachte, dass es nicht mehr existiert…

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Rezension: „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood

Zum Inhalt:

Amerika wie wir es kennen, existiert nicht mehr. Gilead ist das neue Amerika. Ein totalitärer Staat, in dem durch atomare Super-Gaus Frauen unfruchtbar geworden sind. Ein Land, in dem Frauen entmachtet werden und von der Regierung in verschiedene Gesellschaftsschichten unterteilt werden:

Es gibt Marthas, die den Haushalt führen, es gibt Mägde, die der gehobenen Klasse der Ehefrauen die Kinder gebären. Und es gibt „Tanten“, die die Tugendhaftigkeit der Mägde mit Argusaugen bewachen. Einen Ausweg gibt es nicht. Es sei denn, man zieht es vor zu sterben.

Desfred ist eine Magd. Ihr richtiger Name ist nicht mehr existent. Ihr neuer Name setzt sich zusammen aus der Silbe „Des“ und dem Namen des Mannes, dem sie unterstellt ist. Daraus ergibt sich „Magd Des Fred“. Ihre Aufgabe ist es, an ihren fruchtbaren Tagen dem Hausherrn zu Willen zu sein, um ihm und seiner Frau den geforderten Nachwuchs zu schenken.

Desfred hat durch das neue Regime alles verloren, was ihr lieb und teuer war: Ihr Zuhause, ihre große Liebe und ihre kleine Tochter. Und vor allen Dingen ihre Freiheit. Alles wurde ihr genommen. Sie hofft nach wie vor, eines Tages aus diesem Alptraum aufzuwachen, doch es scheint hoffnungslos….

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Rezension: „Mein Herz wird Dich finden“ von Jessi Kirby

Zum Inhalt:

400 Tage sind vergangen, seit Mia ihre große Liebe Jacob durch einen Unfall verloren hat.

400 Tage ist es her, dass fünf seiner Organe an Menschen gespendet worden sind, um ihnen ein neues Leben zu schenken.

Mia hat alle fünf Spender angeschrieben. Vier haben zurückgeschrieben. Doch einer nicht. Derjenige, der Jacobs Herz bekommen hat, hat nicht geantwortet. Bis heute.

Mia kann sich damit nicht abfinden. Sie kann nicht nach vorne schauen, ohne zu wissen, wo Jacobs Herz nun schlägt.  Sie macht sich auf die Suche und im digitalen Zeitalter und der globalen Vernetzung findet sie schließlich heraus, wer sein Herz bekommen hat.

Der Zufall will, dass Noah – so heißt der Junge mit dem Spenderherz – nicht weit weg von Mia wohnt. Auch wenn sie weiß, dass sie keinen Kontakt aufnehmen darf, kann sie nicht anders, als zumindest in Noahs Nähe zu kommen. Sie redet nicht mit ihm, das nimmt sie sich ganz fest vor. Doch das Schicksal hat andere Pläne und Noah und Mia kommen ins Gespräch….

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Rezension: „Sklavin und Königin“ von Alexander Röder u.a.

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Zum Inhalt:

Eigentlich dachte Kara Ben Nemsi, dass seine Orientreise nun ein Ende gefunden hat, doch dann überschlagen sich die Ereignisse und das Blatt wendet sich:

Zuerst befreit er die Marijke van Beverningh, die ein Dasein als Sklavin fristet und verfolgt anschließen die Sklavenhändler. Doch damit nicht genug. Als sich ihnen auch noch ein mächtiger Dämon in den Weg stellt, werden ihr Mut und ihre Fähigkeiten auf eine harte Probe gestellt…

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Rezension: „Save my Love: Auf Dunkelheit folgt Licht“ von Samantha J. Green

Zum Inhalt:

Linnea kann es kaum glauben. Endlich hat ihr Mann Maxim eingewilligt, sie darf ihren eigenen Buchladen eröffnen. Ein ganzes Stück Freiheit erwartet sie. Sie ist überglücklich. Zu lange hat sie im Schatten gelebt. Die Ehe mit Maxim ist schwierig. Er ist aufbrausend und krankhaft eifersüchtig. Linnea lebte bislang ein Leben im goldenen Käfig.

Auf dem Weg zur Besichtigung stößt sie mit Neo zusammen. Der Fotograf hilft ihr aus einer brenzligen Situation und von nun an kreuzen sich immer wieder ihre Wege. Linnea fühlt sich zu ihm hingezogen und ihm geht es nicht anders. Doch Linnea darf ihm nicht näherkommen. Denn wenn Maxim herausfindet, dass er ihr etwas bedeutet, kann sie nicht mehr für ihre oder Neo‘s Sicherheit garantieren. Denn Maxim ist gefährlich. Und er wird sein „Eigentum“ – wie er seine Frau gerne bezeichnet, niemals gehen lassen….

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Rezension: „Der Kaktus – Wie Miss Green zu küssen lernte“ von Sarah Haywood

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Zum Inhalt: Susan ist anders als andere Menschen. Zum einen neigt sie zu übertriebener Korrektheit, sie mag keine körperliche Nähe (bis auf wenige Ausnahmen), sie mag Zahlen und ist sehr akkurat, sie mag keine Gefühle oder Zuneigungsbekundungen und sie kommt ganz wunderbar alleine zurecht.

Schließlich sind andere Menschen viel zu kompliziert und sie ist ja nicht einsam. Sie hat ja schließlich ihre Kakteensammlung. Ein wunderbar geordnetes Leben ohne Chaos. Ruhig, sortiert und perfekt.

Doch dann stirbt ihre Mutter und Susan entgleitet daraufhin ihr sorgsam gehütetes Leben schneller, als sie gucken kann. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und Susan ist schließlich gezwungen, ihr Leben komplett neu zu überdenken…

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Rezension: Heart of Power – Schicksal der Sirenen

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Zum Inhalt: Nathalie und Alex haben sich wieder versöhnt und das Leben könnte endlich schön sein.

Doch dann gibt es plötzlich eine mysteriöse Infektionskrankheit, der ziemlich schnell die ersten Menschen zum Opfer fallen, zumindest scheint es so. Die Welt wird hysterisch. Anschläge finden statt. Menschen sterben.

Nathalie erfährt, dass sie diejenige ist, die das Chaos verhindern soll. Dass es dafür eine Prophezeiung gibt. Dass die Nachtgrippe nur magische Wesen tötet.

Mit Hilfe ihrer Familie und Alex nimmt sie den Kampf gegen den geheimnisvollen unbekannten Feind auf….

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Rezension: „Love Pain – Nur in Fesseln bin ich frei“ von Sibel Sinz

Zum Inhalt:

Kaja merkt schon als Teenager, dass ihre sexuellen Vorlieben nicht der allgemeinen Norm entsprechen. Lange Zeit denkt sie, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Es ist nicht normal, dass man Tagträume hat, in den man geschlagen und erniedrigt wird, sich jemand anderem ohne Wenn und Aber sexuell unterwirft. Sie schämt sich deswegen und ist sehr unglücklich.

Lange Zeit fühlt sie sich regelrecht zerrissen – da ist die emanzipierte junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und wunderbar autark ist. Und Gewalt gegen Frauen ablehnt. Und dann gibt es nach die andere Kaja – die es liebt, im Bett dominiert und gequält zu werden. Wie kann das sein? Wie kann man so eine „normale“ Person mit diesen „verdorbenen“ sexuellen Wünschen in Einklang bringen?

Irgendwann trifft Kaja auf Max und aus der Freundschaft zwischen den Beiden entwickelt sich eine vorsichtige Beziehung. Und irgendwann nimmt Kaja ihren ganzen Mut zusammen und gesteht Max, wovon sie im Bett wirklich träumt. Max lässt sich auf das Abenteuer ein und zusammen unternehmen sie erste Schritte im Bereich BDSM. Doch dann bekommt Max ein Jobangebot in den USA….

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