Der Bücher-Blog

Kategorie: Jugendbuch (Seite 2 von 11)

Rezension: „Du bringst mein Leben so schön durcheinander“ von Claire Christian

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Seit ihre beste Freundin Selbstmord begangen hat, kommt Ava mit dem Leben nicht mehr zurecht. Sie fliegt sogar von der Schule, weil das normale Leben sie überfordert. Als sie bei ihrem Aushilfsjob Gideon kennenlernt, fasziniert sie der Junge, der Gedichte mag. Und er ist von Ava fasziniert, auch wenn er sich niemals vorstellen kann, dass ein Mädchen ausgerechnet ihn will. Doch beide sind verlorene Seelen in einer Welt voller Oberflächlichkeit und erkennen einander. Sie geben sich Halt, doch hält das ihre frisch erblühte Zuneigung aus?

Meine Meinung:
Avas Schmerz ist auf jeder Seite zu spüren. Sie vermisst ihre beste Freundin, ihr altes Leben, die Freude und Aufregung beim gemeinsamen Erwachsen werden. Alles ist weg, seitdem sich Kelly das Leben genommen hat. Niemals hätte sie sich das vorstellen können, dass das passiert.
Und alle anderen: Für sie geht das Leben weiter. Kelly verblasst. Es spielt für sie keine Rolle. Weiterlesen

Rezension: „Nur ein Wort mit sieben Buchstaben“ von Ava Reed

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Mika weiß nicht mehr, was eine „richtige“ Familie ist. Das ist schon lange her, dass seine Familie eine solche war. Seine Tage bestehen aus Konflikten mit dem ständig betrunkenen, bekifften  und gewalttätigen Vater, aus dem Versuch, seine Mutter vor ihm zu schützen und zur Trennung zu bewegen, dem ständigen Hunger und dem Versuch, sein Leben trotzdem für alle anderen normale erscheinen zu lassen.
Als Drogendealer, denen sein Vater noch etwas schuldet, Mika zwingen, für ihn Drogen zu verkaufen, wird er durch Zufall in der Schule mit den Drogen erwischt. Von da an geht alles ganz schnell. Er kommt in eine Pflegefamilie – weit weg von seinen Eltern und obwohl er stark traumatisiert ist, wird ihm schnell klar, was das für eine Chance ist. Doch kann jemand mit seiner Geschichte, die Vergangenheit hinter sich lassen und ein ganz normales Leben führen? Ausgerechnet jemand wie er? Hat er das überhaupt verdient?

Meine Meinung:

Puuh, was für eine Geschichte. Ich war schon nach der ersten Seite vollkommen im Buch gefangen. Was aber zum Teil auch an den Parallelen zu meiner eigenen Kindheit liegt. Ich bin selbst als Pflegekind aufgewachsen und habe meine eigenen Erfahrungen mit suchtkranken Eltern gemacht. Mikas Wunsch nach einer „richtigen“ Familie – wie auch immer „richtige“ Familie definiert wird, kann ich sehr nachvollziehen. Weiterlesen

Rezension: „Und du kommst auch drin vor“ von Alina Bronsky

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Schulausflug in die Bibliothek. So was Doofes, findet die 15jährige Kim. Doch dann liest die Autorin ein Buch vor, dass augenscheinlich Kims Leben erzählt. Sie kauft sich das Buch von ihrem letzten Taschengeld und hat das Gefühl, ihr Leben spielt sich in dem Roman ab. Jede Menge Parallelen. Als dann im Buch ein Mitschüler stirbt, bekommt Kim Angst, dass das auch im wirklichen Leben geschieht und versucht alles, um das zu verhindern….

Meine Meinung:

Ein kurzweiliger Jugendroman, der mit seinen mitunter chaotischen Protagonistinnen und dem Talent, sich immer wieder in verzwickte Situationen zu bringen, für lustige Unterhaltung sucht. Weiterlesen

Rezension: „Nur eine Liste“ von Siobhan Vivian

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Jedes Jahr – am letzten Montag im September – hängt sie in der Highschool aus: Die Liste! Hundertfach verteilt in der Schule, so dass niemand an ihr vorbeikommt, ohne einen Blick darauf zu werfen.

Die Liste auf der für jede Klassenstufe von Klasse 9 bis Klasse 12 jeweils das schönste und das hässlichste Mädchen nominiert sind.

Meine Meinung:

Eine Liste. 8 Namen. 8 Menschen, denen die Nominierung auf der Liste auf die ein oder andere Art das Leben erleichtert oder beschwert. Auf jeden Fall kenn sie nun jeder auf der Highschool. Ob sie das gut finden oder nicht. Weiterlesen

Rezension: „Sag meinen Namen“ von Kimberly Wehr

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Emilia lebt in einer psychiatrischen Einrichtung für Kinder und Jugendliche. Seitdem sie vor 11 Jahren einen Autounfall mit schweren Verbrennungen knapp überlebt hat, leidet sie an selektivem Mutismus und spricht nur mit zwei Menschen in ihrem Umfeld. Den Tod ihrer Familie hat sie bis heute nicht verwunden. Sie fühlt sich allein und fremd auf dieser Welt. Jeden Tag.

Nur wenn sie malt, ist ihre Welt zumindest ein wenig in Ordnung. Dann kann sie ihre Emotionen verarbeiten und zu Papier bringen. Bei einer Kunstausstellung in der Klinik lernt sie Nate kennen, der sich nicht davon abschrecken lässt, dass sie nicht ihm spricht. Und sie fühlt sich mit ihm auf unerklärliche Weise sehr verbunden….

Meine Meinung:

Als im Sommer in Braunschweig das erste Mal die Buchmesse Leseflair stattfand, habe ich mir spontan dieses Buch bei Autorin Kimberly Wehr gekauft. Weiterlesen

Rezension: „Das Schicksal weiß schon, was es tut“ von Brigid Kemmerer

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Rob und Meagen haben eine Gemeinsamkeit: Einst beliebt in der Schule sind sie nun aufgrund eigener oder fremd getrofener Fehlentscheidungen Aussätzige in der schulischen Gemeinschaft. Rob, weil sein Vater Geld veruntreut hat und die Familie nun zusätzlich zum geschädigten Ruf in Armut lebt. Und Meagan, weil sie – die Einser Schülerin – bei einem wichtigen Test geschummelt hat und erwischt worden ist, was Konsequenzen für den Jahrgang nach sich gezogen hat.

Für beide gleicht jeder Schultag nun einem Spießrutenlauf.

Bei einem Schulprojekt finden die beiden Außenseiter zusammen und plötzlich ist der Schultag nicht mehr ganz so trostlos…

Meine Meinung:

Meagan und Rob möchten eigentlich nicht wirklich Zeit miteinander verbringen. Auch, als beide noch beliebt waren, gab es keine wirklichen Berührungspunkte zwischen ihnen. Durch das Schulprojekt wandelt sich das. Wobei beide zuerst eher widerwillig miteinander arbeiten. Weiterlesen

Rezension: „Jetzt ist alles, was wir haben“ von Amy Giles

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Hadley ist gut in der Schule, erfolgreich beim Lacrosse-Spielen. Sie lebt mit ihrer jüngeren Schwester und ihren Eltern in einem wunderschönen Haus in einer guten Gegend. Doch hinter der Fassade ist nichts so, wie es scheint….

Meine Meinung:

Bevor ich anfange, etwas zu dem Buch zu schreiben, muss ich eine Spoiler- und besser auch eine Trigger-Warnung aussprechen. Bitte lest nur dann weiter, wenn ihr damit fein seid. Vielen Dank. Weiterlesen

Rezension: „In unserem Universum sind wir unendlich“ von Sarah Sprinz

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Ansel will Arzt werden. Bevor er mit dem Studium anfangen kann, überbrückt er die Zeit mit einem Praktikum im Krankenhaus. Dort lernt er den fast gleichaltrigen Emil kennen. Emil ist sein Patient. Und Emil wird sterben. Bald.

Doch trotz dieser niederschmetternden Tatsache verlieben sich Emil und Ansel ineinander. Emils letzter Wunsch ist ein Roadtrip nach Schottland. Und Ansel setzt alles daran, ihm diesen Wunsch zu erfüllen. In dem Wissen, dass es die erste und letzte gemeinsame Reise sein wird.

Meine Meinung:

WAS. FÜR. EIN. VERDAMMT. GROSSARTIGER. ROMAN. Weiterlesen

Rezension: „Nur noch ein einziges Mal – It ends with us“ von Colleen Hoover

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Seit Lily ihre erste Liebe Atlas das letzte Mal gesehen hat, sind viele Jahre vergangen. Mittlerweile lebt sie in Boston, hat sich ihren großen Traum vom eigenen Blumenladen erfüllt, eine beste Freundin gefunden und in Neurochirurg Ryle einen attraktiven und liebevollen Partner gefunden.

Doch dann steht Atlas plötzlich wieder vor ihr. Und alles ist wieder da: die Faszination. Die Zuneigung. Die Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit.

Als Ryle davon erfährt, zeigt er sein wahres Gesicht….

Meine Meinung:

Ich sollte gleich zu Beginn der Rezension eine Trigger- respektive Spoiler-Warnung aussprechen. Also überlege Dir gut, ob Du weiterlesen möchtest. Weiterlesen

Rezension „Paper Palace“ von Erin Watt (Band 3)

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Der Mordverdacht gegen Reed erhärtet sich und Reeds Leben steht auf dem Spiel. Ella kann nicht glauben, dass das alles wirklich geschieht. Ihr tot geglaubter Vater besteht darauf, dass Ella zu ihm und seiner Frau zieht und verbietet Ella den Kontakt zu Reed.
Doch Reed und Ella – das ist für die Ewigkeit gemacht und so tut Ella alles Menschenmögliche, um bei Reed zu sein und sein Leben zu retten….

Meine Meinung:

Der dritte Band ist zugleich der Abschluss der Reihe und hat mich so sehr gefesselt, dass ich die Geschichte überhaupt nicht aus der Hand legen konnte. Weiterlesen

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