Der Bücher-Blog

Schlagwort: Abschied (Seite 1 von 8)

Rezension: „Der Himmel in Deinen Worten“ von Brigid Kemmerer

[Eigenes Exemplar / selbst erworben]

Zum Inhalt:

Seit ihre Mutter bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, macht alles in Juliets Leben keinen Sinn mehr. Das Einzige, womit sie ihren Tag neben der Schule verbringt, ist der tägliche Besuch auf dem Friedhof beim Grab ihrer Mutter. Dort legt sie die selbstgeschriebenen Briefe ab, die sie ihr immer wieder schreibt.

Eines Tages stellt sie fest, dass jemand auf ihren Brief an ihre Mutter geantwortet hat. Zuerst ist sie empört und will ihm eine wütende Antwort dalassen, doch dann entwickelt sich daraus ein Briefwechsel, der ihr Leben und ihre Trauer verändern wird…

Meine Meinung:

Was. Für. Ein. Wunderbarer. Roman.

Juliet ist zerbrochen. Der Tod ihrer Mutter hat alles, was sie in ihrem Leben hatte, gefährlich ins Wanken gebracht. Wieder in den Alltag hineinzufinden und die Dinge, die sie vor dem Unfall getan hat, zu tun, schein unerreichbar fern zu sein. Weiterlesen

Rezension: „Weil Dein Herz noch immer schlägt“ von Susy McPhee

[Eigenes Exemplar / selbst erworben]

Zum Inhalt:

Marion hat alles verloren, was ihr Leben lebenswert macht: Ihre zehnjährige Tochter Hope kam bei einem Unfall mit Fahrerflucht um Leben. Durch die Trauer weist sie alle Menschen zurück und eines Tages hält ihr Mann das nicht mehr aus und verlässt sie. An diesem Punkt beschließt sie, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch dann – gerade, als sie sich fest entschlossen hat, am kommenden Abend ihr Leben zu beenden, beschließt das Schicksal, ihren Plan einfach zu ändern….

Meine Meinung:

Marion ist unendlich traurig. Ihr Leben hat jeden Sinn verloren.

Jeder, der schon einmal einen Menschen verloren hat, kann nachvollziehen, wie es ihr geht. Die Trauer, die Wut, die Hoffnungslosigkeit sind die ständigen Begleiter in dem Leben „danach“. Weiterlesen

Rezension: „Briefe an Moa“ von Jenny Fagerlund

[Eigenes Exemplar / selbst erworben]

Zum Inhalt:
Moa erbt nach dem Tod ihrer Großmutter Elsa ihre Eigentumswohnung in Stockholm. Eigentlich will sie sie verkaufen und nur für den Verkauf vorbereiten. Denn der eigentliche Plan ist es, sich gemeinsam mit ihrem Freund Ruben eine hippe Eigentumswohnung in einem der angesagteren Viertel von Stockholm zu kaufen. Das will auch Moa. Denkt sie zumindest. Doch während Ruben sich aufgrund beruflicher Gründe oft außerhalb von Schweden aufhält und Moa sich ganz allein mit der Wohnungsauflösung beschäftigt und ihre Großmutter nochmal ein Stück weit dadurch kennenlernt, verändert sich etwas in Moa…

Meine Meinung:

Bisher habe ich von Jenny Fagerlund zwei Weihnachtsromane gelesen, die mich hellauf begeistert haben und umso mehr gespannt war ich auf den Roman „Briefe an Moa“. Weiterlesen

Rezension: „Das Jahr voller Bücher und Wunder“ von Libby Page

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Seit neun Monaten ist in Tillys Leben nichts mehr so wie es war. Vor neun Monaten ist ihr Mann Joe kurz nach ihrer Hochzeit an Krebs verstorben. Heute ist ihr Geburtstag. Und Tilly weiß nicht, wie sie ihn überstehen soll. Da klingelt ihr Telefon. Ein gewisser Alfie Lane ist am Apparat. Inhaber der kleinen Buchhandlung Book Lane. Für sie wurde ein Buch in der Buchhandlung für diesen Tag hinterlegt. Von ihrem Mann Joe…

Meine Meinung:

Tja, wo fange ich am besten an…. Dieses Buch ist eines der großartigsten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Definitiv eines meiner Highlights in 2025. Weiterlesen

Rezension: „Die Weihnachtsliste“ von Janne Mommsen

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Ben – derzeit wohnhaft in Amsterdam – soll direkt an Weihnachten beruflich für eine längere Zeit nach Shanghai wechseln. Doch dann erreicht ihn im November die Nachricht aus Friedrichstadt, dass sein Großonkel Hein gestorben ist und Ben mit der Abwicklung des Nachlasses betraut ist. Ben reist nach Friedrichsstadt, um das Spielzeuggeschäft seines Onkels aufzulösen. Die Bewohner der Kleinstadt bitten ihn inständig, wenigstens noch den Weihnachtsbasar stattfinden zu lassen und eine weitere Aufgabe von Onkel Hein wartet noch auf Ben: er soll noch die Weihnachtsliste mit den Geschenken an die Bewohner des Ortes abarbeiten. Doch dafür muss er herausfinden, wen Onkel Hein mit den geheimnisvollen Hinweisen gemeint hat….

Meine Meinung:

Ein wunderbarer Weihnachtsroman, der wunderbar in die besinnliche Adventszeit passt.
Ben ist ein junger Mann, der – das wird einem schnell auf den ersten Seiten klar – ziemlich einsam ist. Gerade zur Weihnachtszeit. Er sieht zu, dass er an Weihnachten regelmäßig um die Welt jettet. Seine Eltern leben ohnehin auf Gran Canaria und verbringen Weihnachten in der Sonne. Weiterlesen

Rezension: „Wie durch ein Wunder“ von Ben Sherwood

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Eine falsche Entscheidung zerstört das Leben von dem fünfzehnjährigen Charlie und seiner Familie. Sein Bruder stirbt bei einem Autounfall. Auch Charlie ist für einige Momente klinisch tot, doch kann von einem engagierten Sanitäter zurückgeholt werden.

Seitdem kann er als einziger seinen Bruder Sam sehen, der die Schwelle zum endgültigen Jenseits nicht übertreten hat, denn beide Brüder haben sich versprochen, einander niemals loszulassen.

Jahre vergehen. Als Charlie der bezaubernden Tess begegnet, beginnt das Versprechen seines Bruders schwer zu wiegen. Zu schwer…

Meine Meinung:

Die Geschichte von Charlie und seinem Bruder geht unter die Haut. Charlie ist fünfzehn, der Schulabschluss ist in der Tasche. Ein Sportstipendium hat er ebenfalls ergattert. Alles ist super. Es könnte nicht besser laufen. Weiterlesen

Beitrag: „So leise wie ein Sommerregen“ von Leonie Lastella

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Hopes Leben gleicht einem Scherbenhaufen: ihr Vater kommt bei einem Einsatz im Ausland ums Leben und Hope erfährt, dass ihre Mutter eine Affäre hat und sie beide kurz nach der Trauerfeier auf die Outer Banks umziehen werden. Mitten in diesem Kummer lernt Hope Cooper kennen.

Cooper, dessen Leben sich gerade von einem Scherbenhaufen erholt, ist von Hope schon in den ersten Momenten fasziniert. Doch gibt es in Hopes Leben überhaupt Raum für ihn? Er übt ich in Geduld und als er schon fast die Hoffnung aufgeben will, kommt Hope ihm endlich dank eines Zufalls näher und sie merkt schnell, dass seine Gegenwart ihren Schmerz lindert. Doch reicht das aus für eine gemeinsame Zukunft?

Meine Meinung:

Ich habe mir „So leise wie ein Sommerregen“ ganz spontan Ende August auf der Braunschweiger Buchmesse Leseflair bei der Autorin gekauft und es innerhalb von wenigen Tagen geradezu verschlungen. Weiterlesen

Rezension: „Versprich mir, dass Du tanzt“ von Danit Atkins

[Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:

Als Adam stirbt, steht für Lily die Welt still. Kurz vor seinem Tod ringt Adam ihr das Versprechen ab, sich auf die Suche nach Josh zu machen. Josh, ihr bester Freund aus Kindertagen und ihre erste große Liebe. Die beiden haben seit einem großen Streit vor vielen Jahren kein Wort mehr miteinander geredet und beschlossen, sich niemals wiederzusehen. Doch das Versprechen von Adam muss Lily erfüllen. Und dann steht sie Josh – ein Jahr nach Adams Tod – wieder gegenüber….

Meine Meinung:

Wow, was für ein bezauberndes, berührendes und wundervolles Buch. Das beginnt schon beim Cover. Ein richtiger Blickfang fürs Bücherregal. Weiterlesen

Rezension „Sieben Minuten nach Mitternacht“ von Patrick Ness & Siobhan Dowd

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt: Jede Nacht kehrt er zurück. Um sieben Minuten nach Mitternacht. Der Albtraum, den der dreizehnjährige Connor jede Nacht aus dem Schlaf hochschrecken lässt, seitdem seine Mutter ihre Krebsdiagnose erhalten hat.

Eines Nachts begegnet Connor in seinem Traum ein Monster. Vor dem Monster hat er keine Angst, dass stellt er schnell fest. Das Monster begleitet ihn von nun an jede Nacht. Bei seinem Albtraum. Und es erzählt ihm Geschichten. Und danach – nach den Geschichten wird es von ihm das Schwerste verlangen, dass Connor sich überhaupt vorstellen kann: die Wahrheit über seinen Albtraum….

Meine Meinung:

Ich glaube, das wird eine sehr persönliche Rezension. Und vielleicht sollte ich den Leser vorab vor Spoilern warnen, denn vermutlich wird es mir nicht gelingen, in dieser Rezension ohne Spoiler auszukommen. Weiterlesen

Rezension: „Mein letzter Wunsch“ von Nicholas Sparks

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Maggie wird mit 16 schwanger. Sie soll das Baby zur Adoption freigeben. Damit niemand im Umfeld der Familie das mitbekommt, wird Maggie von ihren Eltern kurzerhand auf die kleine Insel Ocracoke Island zu ihrer Tante geschickt. Maggie findet die ganze Insel trostlos. Kaum Menschen. Keine Zerstreuung. Doch dann lernt sie Bryce kennen. Er wird ihr Nachhilfelehrer und zwischen den beiden jungen Menshcen entsteht erst Freundschaft und dann Liebe. Doch was geschieht mit ihnen, wenn das Baby geboren wird. Werden sie eine Zukunft haben?

Meine Meinung:

Nicholas Sparks – einer der Autoren, die Geschichten schreiben, die sich mitten ins Herz brennen (und auch sehr häufig verfilmt werden).

Maggie berührt mich schon auf den ersten Seiten. Ungeplant schwanger mit 16 von einem Typen, der definitiv keine Verantwortung übernehmen wollen würde. Weiterlesen

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