Buchspinat

Der Bücher-Blog

Schlagwort: Abschied (Seite 1 von 2)

Rezension: „Die Antwort auf Vielleicht“ von Hendrik Winter

[als Werbung gekennzeichnet, da Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:

Adams große Leidenschaft ist das Bergsteigen. Sein großer Traum ist ein Trip auf die „Eisige Dame“. Dafür spart er und lebt sehr sparsam bei seiner Großmutter. Er verdient sein Geld als Taxifahrer eines sogenannten „Krebstaxis“. Das sind die Taxifahrer, die schwerkranke Menschen in die Klinik zur Behandlung fahren. Für die Krankenkassen ist das günstiger als ein Krankentransport. Eines Tages steigt Jessi in sein Auto. Mitte 20. Unheilbar an Krebs erkrankt und nur noch ein paar Wochen zu leben. Die junge Frau beeindruckt ihn mit ihrer positiven Art und die täglichen Fahrten in die Klinik bringen die beiden näher zusammen, als Adam sich das jemals vorstellen konnte. Er verliebt sich in die junge Frau. Doch wie damit umgehen, wenn klar ist, dass einem nur mehr ein paar Wochen mit der Liebe seines Lebens bleiben?

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Rezension „Mein Jahr mit dir“ von Julia Whelan

[als Werbung gekennzeichnet, da Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:

Für die junge Amerikanerin Ella erfüllt sich ein Traum: sie bekommt ein Stipendium für Oxford. Studienschwerpunkt: Klassische Englische Literatur

Kaum in Oxford angekommen, lernt sie Jamie kennen und kann ihn überhaupt nicht leiden. Doch Jamie hat mehr Tiefgang, als Ella vermutet und der Zufall will, dass es unvermeidbar ist, dass sie sich permanent begegnen. Es kommt, wie es kommen muss: zwischen den Beiden entbrennt eine Leidenschaft und sie beginnen einen Affäre. Mit klaren Regeln. Auf keinen Fall eine Beziehung. Die will keiner von beiden. Ella nicht, weil sie im Juni wieder zurück in die Staaten muss und sich auf ihre politische Karriere konzentrieren will und Jamie nicht, weil er ein Geheimnis hat, dass er nicht ewig vor Ella verbergen kann….

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Rezension: „Das tiefe Blau der Worte“ von Cath Crowley

Zum Inhalt:

Rachel und Henry sind schon immer beste Freunde. Am liebsten hängen sie zusammen in der Buchhandlung von Henrys Eltern rum und schwelgen in den Buchschätzen. Irgendwann stellt Rachel fest, dass sie Henry liebt, doch er entscheidet sich für Amy und dann, dann zieht Rachel mit ihrer Familie weg….

Das wars. Denkt sie. Kein Henry mehr. Nie mehr. Doch dann stirbt ihr Bruder bei einem tragischen Unglück und Rachel kehrt zurück in die kleine Buchhandlung und in Henrys Leben…

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Rezension: „Mein Herz wird Dich finden“ von Jessi Kirby

Zum Inhalt:

400 Tage sind vergangen, seit Mia ihre große Liebe Jacob durch einen Unfall verloren hat.

400 Tage ist es her, dass fünf seiner Organe an Menschen gespendet worden sind, um ihnen ein neues Leben zu schenken.

Mia hat alle fünf Spender angeschrieben. Vier haben zurückgeschrieben. Doch einer nicht. Derjenige, der Jacobs Herz bekommen hat, hat nicht geantwortet. Bis heute.

Mia kann sich damit nicht abfinden. Sie kann nicht nach vorne schauen, ohne zu wissen, wo Jacobs Herz nun schlägt.  Sie macht sich auf die Suche und im digitalen Zeitalter und der globalen Vernetzung findet sie schließlich heraus, wer sein Herz bekommen hat.

Der Zufall will, dass Noah – so heißt der Junge mit dem Spenderherz – nicht weit weg von Mia wohnt. Auch wenn sie weiß, dass sie keinen Kontakt aufnehmen darf, kann sie nicht anders, als zumindest in Noahs Nähe zu kommen. Sie redet nicht mit ihm, das nimmt sie sich ganz fest vor. Doch das Schicksal hat andere Pläne und Noah und Mia kommen ins Gespräch….

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Rezension: „Wie die Stille unter Wasser“ von Brittainy C. Cherry

Zum Inhalt:

Maggie May ist in den besten Freund ihres Bruders verliebt, seit sie ihm mit sechs Jahren zum ersten Mal begegnet ist und er ihr ein Nachtlicht geschenkt hat, damit sie ruhig schlafen kann.

Als ihr mit zehn Jahren ein traumatisches Erlebnis widerfährt, dass sie verstummen lässt und sie dazu verdammt, für immer im Haus zu bleiben, ist er stets an ihrer Seite und verliebt sich in sie. Vermutlich war er es schon immer, doch es war ihm zuerst nicht bewusst. Doch Maggie May kann das Haus nicht verlassen. Und sie spricht niemals. Für Brooks ist das ok, er hört ihre Stimme auch in der Stille, doch irgendwann hat er mit seiner Band Erfolg und eine Tournee und ein Plattenvertrag stehen an. Maggie May lässt ihn gehen, schließlich hat er ein Recht auf sein eigenes Leben. Doch lieben wird sie ihn immer …. Und er sie…

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Rezension: „For Good – Über die Liebe und das Leben“ von Ava Reed

Zum Inhalt:

Seit Ben gestorben ist, ist in Charlies Leben nichts mehr so, wie es einmal war. Die Trauer schläft über ihr zusammen wie eine Welle und Charlie sieht keine Möglichkeit, ihr zu entkommen.

Sie kapselt sich ab. Lässt niemanden mehr an sich heran. Und schwelgt in Erinnerungen. Erinnerungen an Ben und glückliche Zeiten….

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Rezension: „Wir fliegen, wenn wir fallen“ von Ava Reed

Zum Inhalt: Yara lebt seit einem tragischen Unfall bei ihrer Tante in Hamburg und gibt sich die Schuld, am Tod ihrer Eltern. Jeder Tag plätschert vor sich hin, die einzige Abwechslung ist ihr Besuch bei Phil, einem blinden älteren Herrn im Seniorenheim, in dem Yaras Tante arbeitet. Yara besucht ihn fast jeden Tag, um ihm Bücher vorzulesen. Doch dann stirbt Phil…

Noel ist als Kind von seiner Mutter verlassen geworden und bei seinem Großvater Phil aufgewachsen. Seit Jahren hat Noel sich von Phil distanziert, weil er ihm indirekt die Schuld daran gibt, von seiner Mutter verlassen worden zu sein. Er lebt in einer winzigen 1-Zimmer-Wohnung und jobbt bei McDonalds – ohne Ziele und Perspektiven…

Als Phil stirbt, lernen Yara und Noel sich kennen…sie sind sich von Anfang an unsympathisch und wollen sich am liebsten aus dem Weg gehen, doch dann erfahren sie, was Phils letzter Wille war:

Eine Wunschliste mit 10 Punkten, die sie gemeinsam erfüllen müssen. Keiner der Beiden ahnt, dass diese Liste ihr Leben verändern wird…. Weiterlesen

Rezension: „Club der letzten Wünsche“ von Tamy Fabienne Tiede

Zum Inhalt: Jesslyn hat es nicht leicht in ihrem Leben gehabt. Ihr Vater hat Selbstmord begangen, die Mutter ist abhängige Alkoholikerin und überlässt Jesslyn weitestgehend sich selbst. Alle Menschen, die Jesslyn mögen könnten, werden von der 19jährigen durch ihre ruppige Art abgeschreckt. Dabei würde Jesslyn so gerne lieben können, doch aus Angst, zurückgewiesen zu werden, lässt sie keine Liebe zu.

Als sie aufgrund akuter Beschwerden ins Krankenhaus muss, ahnt sie nichts Schlimmes. Doch dann bekommt sie die Diagnose „Lungenkrebs – unheilbar“. Die Uhr tickt und diese Nachricht zieht Jesslyn endgültig den Boden unter den Füßen weg. Doch sie ist nicht allein. In Krankenschwester Bonnie und dem süßen Pfleger James findet Jesslyn unerwartet Freunde, die ihr und ihrem Halbbruder Boomer zu Seite stehen…. Weiterlesen

Rezension: „Das Glück der fast perfekten Tage“ von Fioly Bocca

Zum Inhalt: Anita hat es nicht leicht zur Zeit: ihre Mutter ist an Krebs erkrankt. Als sie erfährt, dass ihr nur noch wenig gemeinsame Zeit bleibt, beginnt sie, ihrer Mutter jeden Abend eine Email zu schreiben, in der sie ihr von ihrem glücklichen Leben erzählt. Doch das ist gelogen: ihre Karriere stagniert, ihre Beziehung zu ihrem langjährigen Freund ist merklich abgekühlt. Doch Anita möchte ihrer Mutter den Abschied leichter machen.

Auf der Rückfahrt nach einem Besuch bei ihrer Mutter trifft sie im Zug auf den Geschichtenerzähler Arun, einem jungen Mann, der ihr zuhört und der ihr zeigt, dass das Leben trotz aller Traurigkeit doch noch Wunderbares für sie bereithalten kann…

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Rezension: „Meinen Hass bekommt ihr nicht“ von Antoine Leiris

Zum Inhalt: Der 13. November 2015 wird uns noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben. Denn das war der Tag, an dem viele Menschen in Paris ihr Leben durch terroristische Attentäter verloren.

Antoine Leiris verlor an diesem Tag die Liebe seines Lebens und die Mutter seines kleinen Sohnes Melvil. Hélène Leiris wurde im Pariser Bataclan mit 89 weiteren Menschen erschossen. In einem offenen Brief, der um die Welt ging, versprach Antoine den Attentätern eines: dass sie niemals seinen Hass bekommen werden, denn dann hätten sie gewonnen….

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Meine Meinung: Ich werde das Buch nicht bewerten – das steht mir nicht zu. Aber ich werde schreiben, welche Empfindungen dieses Buch und die offenen Worte von Antoine Leiris in mir ausgelöst haben.

In jedem Wort, in jeder Zeile spürt man die Liebe, die er seiner verstorbenen Frau entgegenbringt, man fühlt die Trauer, die ihn und seinen Sohn in jedem Moment, seitdem der Tod in ihrem Leben Einzug gehalten hat, begleitet. Und man liest von dem Mut und der Hoffnung, die ihn dazu bringt, für seinen Sohn jeden Tag aufs Neue aufzustehen und jeden neuen Tag zu einem guten Tag zu machen. Zu einem Tag voller Liebe, in Erinnerung an eine wundervolle Frau und Mutter, der großen Liebe seines Lebens.

Man liest vom Abschied nehmen, von einem neuen Anfang ohne den Mittelpunkt seines Lebens. Und man liest vom Glück, der Liebe seines Lebens begegnet sein zu dürfen.

Ich habe viel gefühlt beim Lesen und auch viel geweint, das Buch hat mich so sehr berührt, ich kann es eigentlich nicht wirklich in Worte fassen. Ich bewundere Antoine, dass er sich dem Hass den Attentätern gegenüber so entziehen kann, dass er ihnen nicht die Genugtuung gibt, durch ihre Taten noch mehr Hass auf der Welt zu schüren. Ein Buch, das niemanden unberührt lassen kann. Ein Buch, dass die Welt trotz der großen Tragödie ein kleines Stück weit besser macht.

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Weitere Informationen zum Buch findet Ihr hier*! Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar!

 

 

 

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