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Schlagwort: E-book

Rezension: „Winterglück und Inselzauber – Ein Weihnachtsfest auf Borkum“ von Claudia Schirdewan

[Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:
Nur noch wenige Tage arbeiten. Dann kann Pensionswirtin Julia ihre kleine Pension auf der Nordseeinsel Borkum über die Weihnachtsfeiertage schließen und mit ihrem kleinen Sohn ins Allgäu fahren, um bei Freunden die Feiertage zu verbringen. Das ist der Plan. Doch Wettergott Petrus macht dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung. Durch einen kräftigen Wintersturm ist Borkum vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten. Die Pensionsgäste verbleiben in Julias kleine Pension: das freundliche ältere Ehepaar, was schon seit Jahren immer ein gerngesehener Gast ist. Nina, die von einer Karriere als Sängerin träumt und dringend zurück auf Festland muss, um einen wichtigen Studiotermin wahrzunehmen und Simon: gestresster Unternehmensberater, den die erzwungene Auszeit nun dazu bringt, über das wirklich Wichtige im Leben und seine eigenen Wünsche und Träume nachzudenken…

Meine Meinung:
Das Buch ist mir beim Net Galley Adventskalender aufgefallen und so habe ich es mir als E-Book heruntergeladen. Ich lese eher selten e-Books, doch die Geschichte klang so bezaubernd, dass ich dachte, ich kann mal eine Ausnahme machen.

Julia ist mir sofort sehr sympathisch gewesen. Alleinerziehend mit ihrem bezaubernden sechsjährigen Sohn Leon, der die Herzen der Pensionsgäste in Nullkommanichts für sich einnimmt. Und dass, obwohl in diesem Jahr in ihrem Leben viel Trauer herrscht. Julias Mutter ist vor Kurzem gestorben und nun steht das erste Weihnachtsfest ohne sie an. Das fällt beiden schwer. Besonders Leon vermisst seine Oma und trauert sehr um sie.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach nur schön. Sie lässt die Insel Borkum mit ihren Bewohnern schon nach wenigen Augenblicken vor dem inneren Auge des Lesers lebendig werden. Die Protagonisten, die ja nun gezwungen sind, ungeplant auf engem Raum zusammenzurücken, tun dies mit einer gegenseitigen Empathie und Rücksichtnahme und einem offenen Herzen, so dass es eine wahre Freude ist, die Geschichte zu lesen. Aus Fremden werden Freunde, das trifft auf diese Geschichte wahrlich zu. Und dieser kurze, erzwungene Aufenthalt verändert das Leben von ihnen. Zum Besseren. Er bietet eine Chance für sie, die sich niemals ergeben hätte, wenn sie einfach wie geplant, hätten abreisen können.

Manchmal geschieht aus vermeintlichem Unglück großes Glück. Dafür sollten wir immer unsere Herzen offen haben.

Mir hat diese weihnachtliche und winterliche Geschichte gut gefallen und ich kann Euch das Ebook nur ans Herz legen.

Ich bedanke mich herzlich bei Net Galley für das Rezensionsexemplar.

Rezension: „Valentina Amor. All you need is love“ von Sarah M. Kempen

[Rezensionsexemplar – E-Book]

Zum Inhalt:

Liebesgott Amor hat Liebeskummer. Seine Frau Psyche braucht eine Auszeit und hat das gemeinsame Zuhause im Olymp verlassen. Amor igelt sich ein, isst den ganzen Tag Eiscreme, schaut Liebesfilme und vernachlässigt seinen jahrhundertealten Job, den Menschen die Liebe zu bringen.

Tochter Valentina wittert ihre große Chance, endlich mit der Ausbildung zur Liebesgöttin beginnen zu dürfen. Bisher hat Großmutter Aphrodite das immer abgelehnt, doch diesmal lässt Valentina nicht locker. Aphrodite willigt ein und schickt Valentina zu den Menschen. Genauer gesagt an eine Highschool und sie muss den Philemon mit seiner besten Freundin vereinen. Ein Klacks, denkt Valentina. Doch der Auftrag ist wesentlich kniffliger als gedacht.

Meine Meinung:

Ich bin beim Stöbern bei Netgalley über das Buch gestolpert, weil mir das bildhübsche Cover ins Auge gestochen ist und sich der Klappentext schon unterhaltsam liest.
Und tatsächlich hat mich meine Vermutung nicht getäuscht. Die Geschichte ist kurzweilig und mit 171 Seiten nicht allzu lang.

Valentina ist davon überzeugt, eine großartige Liebesgöttin zu werden. Wie schwer kann das denn auch schon sein, denkt sie sich und studiert seit frühster Jugend Liebesfilme, Liebesbücher, Liebeslieder.

Doch die Realität sieht ein wenig anders aus, das muss Valentina gleich schon am ersten Schultag schmerzlich erfahren. Die Teenager finden sie wunderlich. Und dem anderen einfach sagen, dass man ihn liebt, ist keine gute Option. Das lernt Valentina sehr schnell auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise. Also unterhaltsam für den Leser. Für Valentina eher nicht so. Die Menschen sind so ganz anders, als sie sie sich und ihre Handlungsweisen vorgestellt hat und sie ist relativ schnell überfordert und ratlos.

Aber Valentina findet eine Freundin und die unterstützt die Liebesgöttin in Spe tatkräftig.

Mein FAZIT:

Die Geschichte ist sehr lustig und unterhaltsam und leicht zu lesen mit einem angenehmen Schreibstil. Valentina ist ein liebes Mädchen und versucht, auch als es schon hoffnungslos erscheint, weil einfach furchtbar viel schief gegangen ist, ihren Auftrag zu erfüllen.

Die Welt der Götter ist sehr, sehr lustig dargestellt und hat mich mehr als einmal zum Lachen gebracht.

Herzlichen Dank an Netgalley für das Rezensionsexemplar.

 

Rezension: „Wir beide und Er“ von Alexandra Amber

Zum Inhalt:

Seit einigen Jahren ist Mia mit ihrem besten Freund Ben verheiratet. Die beiden wünschen sich sehnlichst ein Kind. Doch plötzlich taucht Mias Jugendliebe Jay wieder auf und Mia gerät sofort wieder in seinen Bann. Ben will Mia nicht verlieren und ihm ist klar: wenn er sich Jay in den Weg stellt, wird er Mia verlieren. Schließlich weiß er genau, wie sehr sie Jay damals geliebt hat. Als es zerbrochen ist, hat Ben sie ganz langsam und behutsam mit seiner Liebe und Zuneigung geheilt. Also beschließt Ben, Jay in ihrem gemeinsamen Leben willkommen zu heißen. Mia ist verwirrt und kann nicht glauben, dass Ben es wirklich ernst meint, als er ihr das OK gibt, mit Jay im Bett zu landen. Doch längst sind die längst verlorenen geglaubten Gefühle wieder da und Mia ist klar, dass sie Jay nicht wieder einfach so gehen lassen kann. Und so beginnt eine behutsame Liebesgeschichte zu Dritt, die eine Basis aus Liebe, Zuneigung und Respekt hat und doch ein tragisches Ende findet….

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