[Eigenes Exemplar/selbst erworben]

Zum Inhalt:

Deutschland zum Zeitpunkt des dritten Reiches. Inge Deutschkron – Jüdin und damit in ständiger Lebensgefahr, findet als junges Mädchen in der Blindenwerkstadt von Otto Weidt – überzeugter Gegner des Nationalsozialismus – Unterschlupf. In diesem Bilderbuch erzählt sie in kindgerechter Sprache – von dieser Zeit.

Meine Meinung:
Die Jüdin Inge Deutschkron hat mit „Ich trug den gelben Stern“ schon vor langer Zeit auf beeindruckende und berührende Art und Weise über ihr Leben während des Nationalsozialismus geschrieben.

Nun erzählt sie für Kinder einen Teil ihrer Geschichte im Bilderbuch „Papa Weidt“, als sie erst bei Otto Weidt beschäftigt und dann von ihm versteckt worden ist. Otto Weidt hat während der Judenverfolgung versucht, sein Unternehmen dafür zu nutzen, jüdische Mitbürger vor der Deportation zu schützen und als ihm das nicht mehr gelang, hat er sie versteckt und ihnen so das Leben gerettet. Ein mutiger Mann in einer der dunkelsten Zeiten unserer deutschen Geschichte.

In diesem Bilderbuch wird in kindgerechter Sprache und mit kindgerechten Zeichnungen vom Künstler Lukas Ruegenberg die Geschichte von Otto Weidt und seiner Zivilcourage und seinem Mut erzählt.

Ein wichtiges Buch für junge Leser – gerade in Zeiten, in denen der Rechtsextremismus wieder solchen Aufwind erlebt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für „Papa Weidt“.

#niewiederistjetzt