Der Bücher-Blog

Kategorie: Drama & Schicksal (Seite 14 von 14)

Rezension: „Chocolat“ von Joanne Harris

Zum Inhalt:

Vianne Rocher ist noch nie sesshaft gewesen, immer wieder wechselt sie zusammen mit ihrer kleinen Tochter Anouk den Wohnort, niemals bleiben sie irgendwo länger… Nun sind sie in dem kleinen französischen Städchen Lansquenet-sous-Tannes gelandet. Vielleicht könnten sie hier endlich ein Heim gründen und bleiben. Vianne eröffnet eine Chocolaterie – einen himmlischen Laden mit wunderbaren Schokoladenkreationen genau zur Fastenzeit – und genau gegenüber der Kirche.

Das ist ein Affront für den Geistlichen des Dorfes Pater Reynaud und seine getreuen Schäfchen. Sie beschließen, Vianne das Leben so schwer wie möglich zu machen. Als dann auch noch Zigeuner am Fluss anlegen, scheint das Dorf endgültig dem Laster geweiht…. Weiterlesen

Rezension: „Vielleicht morgen“ von Guillaume Musso

Zum Inhalt: Seit dem Unfalltod seiner Frau hat der Philosophieprofessor Matthew keine Freude mehr in seinem Leben. Es erscheint ihm sinnlos. Nur fünf Jahre Glück und Erinnerungen sind ihm von seiner geliebten Kate geblieben. Das Einzige, was ihn aufrecht hält, ist ihre gemeinsame Tochter.

Emma ist einsam und unglücklich, seit sie sich von ihrer letzten Liebe – einem verheirateten Mann – getrennt hat. Ihr Job als Sommelière im weltberühmten Restaurant „Imperator“ ist zur Zeit die einzige Konstante in ihm Leben.

Eines Tages bekommt sie eine Email von einem gewissen Professor Matthew Shapiro, der behauptet, ihren Laptop erworben zu haben. Doch wie kann das sein? Schließlich liest sie die Email ja gerade auf ihrem Laptop…. Emma ist verwirrt, doch sie antwortet dem netten Professor, nichtsahnend, dass sie damit den Stein in Rollen bringt, der ihrer beiden Leben auf magische Weise verändern wird…. Weiterlesen

Rezension: „Die Perlenfrauen“ von Katie Agnew

Sophia, eine junge Frau Anfang 30, lebt mit drei Freunden in einem heruntergekommenen Haus in London – ohne jede berufliche Perspektive. Eigentlich ein Leben, dass sich bei Sophias Geburt niemand hätte vorstellen können. Schließlich ist sie die Enkeltochter der weltberühmten Schauspielerin und Aristokratin Tilly Beaumont.

Doch Sophias Kindheit stand unter keinem guten Stern. Von ihren Eltern bekam sie niemals irgendwelche Aufmerksamkeit. Ja, Sophia hatte sogar oftmals das Gefühl, sie würden sie regelrecht hassen. Also wurde sie rebellisch und schließlich aus der Familie verstoßen.

Nur ihre Großmutter schien Sophia noch in Liebe verbunden, doch irgendwann schämt sich Sophia zu sehr und bricht letztendlich auch den Kontakt zu ihrer Großmutter ab.

Eines Tages im Jahr 2012 bekommt sie plötzlich von ihrer unheilbar an Krebs erkrankten Großmutter einen Brief, in dem die alte Dame sie bittet, nach einem wertvollen Perlencollier zu suchen, dass sie einst kurz nach dem zweiten Weltkrieg von ihrem Vater bekommen hat und das seit vielen Jahren verschwunden zu sein scheint.

Gemeinsam mit ihrem besten Freund Hugo fängt Sophia an, nach dem Collier zu forschen und kommt einem großen Familiengeheimnis auf die Spur…. Weiterlesen

Rezension: „Das Glück der fast perfekten Tage“ von Fioly Bocca

Zum Inhalt: Anita hat es nicht leicht zur Zeit: ihre Mutter ist an Krebs erkrankt. Als sie erfährt, dass ihr nur noch wenig gemeinsame Zeit bleibt, beginnt sie, ihrer Mutter jeden Abend eine Email zu schreiben, in der sie ihr von ihrem glücklichen Leben erzählt. Doch das ist gelogen: ihre Karriere stagniert, ihre Beziehung zu ihrem langjährigen Freund ist merklich abgekühlt. Doch Anita möchte ihrer Mutter den Abschied leichter machen.

Auf der Rückfahrt nach einem Besuch bei ihrer Mutter trifft sie im Zug auf den Geschichtenerzähler Arun, einem jungen Mann, der ihr zuhört und der ihr zeigt, dass das Leben trotz aller Traurigkeit doch noch Wunderbares für sie bereithalten kann…

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Rezension: „Ich liebe dich … und dich“ von Luisa Valentin

Zum Inhalt: Arzthelferin Melanie ist seit einigen Jahren glücklich mit Architekt Jonas liiert, die beiden haben zusammen eine wunderschöne Wohnung, beruflich und beziehungsmäßig läuft es bei beiden ziemlich gut. Auch im Bett klappt es hervorragend. Melanie will den Rest ihres Lebens mit Jonas verbringen. Da ist sie sich ziemlich sicher. Doch dann tritt Tom in ihr Leben und geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Und auch Tom verliebt sich Hals über Kopf in Melanie. Doch Melanie liebt auch Jonas. Geht das? Zwei Männer gleichzeitig lieben? Melanie ist hin- und hergerissen. Was soll sie nur tun? Für wen soll sie sich entscheiden? Für Jonas? Für Tom? Für keinen von Beiden? Egal welche Entscheidung sie trifft, es tut weh. Jonas und Tom spüren die Zerrissenheit Melanies und schlagen ein ungewöhnliches Experiment vor: Eine Beziehung zu Dritt! Kann das gutgehen? Weiterlesen

Rezension: „So wie die Hoffnung lebt“ von Susanna Ernst

Zum Inhalt: Als Katie und Jonah sich zum ersten Mal begegnen, haben beide Kinder schon schwere Schicksalsschläge hinter sich. In einer kleinen Wohneinrichtung für traumatisierte Kinder und Jugendliche sollen sie wieder zurück in ein halbwegs normales Leben finden. Die 10jährige Katie – die durch die Familientragödie verstummt ist, fasziniert den 13jährigen von Anfang an und er beginnt, sich zaghaft mit ihr anzufreunden. Und das Wunder geschieht: Katie beginnt zu sprechen. Die beiden werden allerbeste Freunde und irgendwann ist klar, dass sie ihr Leben zusammen verbringen wollen – denn aus Freundschaft wird Liebe. Doch dann schlägt das Schicksal erneut grausam zu…. Weiterlesen

Rezension: „Das Seehaus“ von Kate Morton

Zum Inhalt: Cornwall 1933: Auf dem wunderschönen Anwesen der Familie Edevane steigt die alljährliche Mittsommerparty. Doch dieses Jahr findet die Party zu einem abrupten Ende. Theo, der kleine Sohn der Familie Edevane ist am Morgen nach der Party spurlos verschwunden. Sämtliche Suchaktionen verlaufen ins Leere. Die Familie Edevane verlässt daraufhin das Anwesen und kehrt für immer nach London zurück….

Cornwall 2003: Die Polizistin Sadie wurde vom Dienst beurlaubt, nachdem sie in einem bisher ungelösten Fall unerlaubt mit der Presse gesprochen hat. Es geht um eine verschwundene Frau. Alles deutet auf geplantes Verschwinden hin, doch Sadie glaubt nicht daran. Sie geht davon aus, dass der jungen Frau Schlimmes widerfahren ist. Doch mit dieser Meinung steht sie auf ihrer Dienststelle alleine da.

Um zur Ruhe zu kommen und mit dem Fall abzuschließen, besucht sie ihren Großvater, der nach dem Tod seiner Frau nach Cornwall gezogen ist. Bei einem Spaziergang mit den Hunden stößt sie auf das verlassene Anwesen der Edevanes. Das Haus fasziniert sie und sie fängt an zu recherchieren, was damals passiert ist und kommt so dem Geheimnis, was in jeder Sommernacht wirklich geschah, immer näher…. Weiterlesen

Herzensbücher: „Sarahs Schlüssel“ von Tatiana de Rosny

Ich habe bisher einige Bücher in meinem Leben gelesen, die mich berührt haben, aber „Sarahs Schlüssel“ ist mit Abstand das Buch, dass mein Herz am allermeisten berührt hat und mich bis heute nicht mehr losgelassen hat:

Die zehnjährige Sarah lebt mit ihren jüdischen Eltern und ihrem kleinen Bruder in einer Wohnung in Paris. Die Familie lebt ein glückliches Leben, bis im Juli 1942 die französischen Polizei an der Tür klingelt, um die Familie mitzunehmen.

Sarah versucht geistesgegenwärtig, ihren kleinen Bruder zu schützen und versteckt ihn in einem geheimen Wandschrank – mit dem Versprechen, gleich zurückzukommen. Den Schlüssel nimmt sie mit. Doch Sarah kommt nicht zurück. Zusammen mit ihren Eltern und mehr als 8000 weiteren jüdischen Menschen, wird sie in das Vélodrome d’Hiver gepfercht und nach einigen Tagen  ins Sammellager Drancy deportiert, von dort aus soll es ins KZ Ausschwitz-Birkenau gehen. Sarah gelingt die Flucht aus dem Zwischenlager und mit Hilfe eines französischen Bauernpaares, dass sie versteckt, schafft sie es unter großen Gefahren, nach Paris zurückzukehren….

60 Jahre später ….

Anlässlich des 60. Jahrestags des „Rafle du Vélodrome d’Hiver“ wird die in Paris lebende Amerikanerin und Journalistin Julia Jarmond von ihrem Chef gebeten, einen Artikel über das damalige Zeitgeschehen zu schreiben. Julia fängt an zu recherchieren und stößt auf das Schicksal der kleinen Sarah Starzynski und die Geschichte des kleinen Mädchens lässt sie nicht mehr los. Und sie entdeckt, dass es eine Verbindung gibt – eine Verbindung zwischen Sarah und der Familie von Julias Mann, die damals überraschend eine freie Wohnung in Paris erhalten haben….

Mehr mag ich Euch zum Inhalt nicht verraten, denn Ihr solltet Euch die Zeit nehmen und dieses Buch lesen, das solltet Ihr wirklich.

Sarahs Geschichte ist fiktiv, doch das  „Rafle du Vélodrome d’Hiver“ ist es nicht. Das ist wirklich passiert – im Juli vor 74 Jahren in Paris.

Tatiana de Rosny gelingt es, mit diesem Buch ein Mahnmal gegen das Vergessen zu schreiben. In zwei verschiedenen Zeitebenen begleiten wir sowohl Sarah, als auch Julia und schließlich, zum Ende des Buches, werden die einzelnen Handlungsstränge miteinander verknüpft.

Das Buch geht ans Herz, es macht Gänsehaut, es rührt zu Tränen und es lässt einen auch lange, nachdem man es zugeklappt hat, nicht mehr los. Und es bringt einen zum Nachdenken und zum Erinnern an die Zeit damals, als so viele Menschen ihr Leben verloren haben.

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Das Buch ist 2008 im Berlin Verlag erschienen. Hier* gelangt Ihr zur Verlagsseite.

„Sarahs Schlüssel“ wurde 2010 mit Kirstin Scott Thomas als Julia Jarmond verfilmt.

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Rezension „Der Sommer, in dem es zu schneien begann“ von Lucy Clarke

Zum Inhalt: Eva ist unsterblich verliebt in Jackson. Seit die beiden sich in einem Flugzeug nach England kennengelernt haben, sind sie unzertrennlich. Kurz nach der Hochzeit stürzt Jackson bei einem Angelausflug ins Meer und ertrinkt. Eva ist am Boden zerstört. Sie beschließt nach Tasmanien zu reisen, um Jacksons Familie kennenzulernen. Dort angekommen erfährt sie nach und nach, dass Jacksons Leben eine einzige Lüge zu sein scheint… Weiterlesen

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