Buchspinat

Der Bücher-Blog

Monatsrückblick: Februar 2026

Ihr Lieben,

jetzt ist endlich März und wir haben den Winter so gut wie geschafft. Letzte Woche kam endlich auch mal wieder die Sonne raus und ich konnte zum ersten Mal in diesem Jahr auf dem Balkon liegen und mein aktuelles Buch lesen. Das war sehr schön.

Anonsten war es ein recht ruhiger Februar. Ich habe angefangen, mein Bücherregal gründlich auszusortieren, zu katalogisieren und bei lovelybooks mein virtuelles Bücherregal einzurichten. Ich bin bis jetzt noch nicht mal mit dem SuB fertig. Das wird also noch ein paar Wochen in Anspruch nehmen. Und Anfang März werde ich beim Bücherbasar hoffentlich einen großen Teil verkaufen können.

Neue Bücher (14 Stück) sind aber auch eingezogen:

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Rezension: „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ von Ulla Scheler

[Eigenes Exemplar / selbst erworben]

Zum Inhalt:

Hanna und Ben sind seit jeher allerbeste Freunde. Ben ist ein Draufgänger. Graffitsprayer. Geschichtenerzähler. Manchmal verschwindet er für eine Weile. So auch diesmal. Doch als er Hanna an ihrem Geburtstag abholt, um mit ihm für eine Weile ans Meer zu fahren, steigt sie in ein Auto und fährt mit ihm ans Meer. Nichtsahnend, dass nur eine Person von ihnen am Ende des Sommers wieder Zuhause ankommen wird….

Meine Meinung:
Hanna und Ben sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere. Ben ist mutig. Hanna nicht. Hanna ist dennoch sein Anker im Chaos des Erwachsenwerdens. Seit dem Tod seines Vaters strauchelt Ben durch das Leben. Seine Mutter und seine Schwester sind kein Halt. Ganz im Gegenteil. Ihnen ist es am liebsten, wenn Ben nicht da ist. Denn irgendwie geben sie ihm die Schuld.

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Rezension: „Gefallenen gefallen“ von Sir D. Smith

[Eigenes Exemplar / selbst erworben]

Zum Inhalt:
Eigentlich war nur ein einzelnes Treffen geplant. Von beiden. Doch beide können nach diesem einen Treffen am Meer nicht einfach zur Tagesordnung weitergehen, zu sehr hat sich das Erlebte aus Dominanz und Devotion mit diesem besonderen Menschen in ihre Seelen gebrannt und der andere Mensch sie tief berührt. Und so nimmt die Geschichte ihren Verlauf…

Meine Meinung:

Die Geschichte „Gefallenen gefallen“ hat mich vollkommen geflasht. Weiterlesen

Rezension: „Briefe an Moa“ von Jenny Fagerlund

[Eigenes Exemplar / selbst erworben]

Zum Inhalt:
Moa erbt nach dem Tod ihrer Großmutter Elsa ihre Eigentumswohnung in Stockholm. Eigentlich will sie sie verkaufen und nur für den Verkauf vorbereiten. Denn der eigentliche Plan ist es, sich gemeinsam mit ihrem Freund Ruben eine hippe Eigentumswohnung in einem der angesagteren Viertel von Stockholm zu kaufen. Das will auch Moa. Denkt sie zumindest. Doch während Ruben sich aufgrund beruflicher Gründe oft außerhalb von Schweden aufhält und Moa sich ganz allein mit der Wohnungsauflösung beschäftigt und ihre Großmutter nochmal ein Stück weit dadurch kennenlernt, verändert sich etwas in Moa…

Meine Meinung:

Bisher habe ich von Jenny Fagerlund zwei Weihnachtsromane gelesen, die mich hellauf begeistert haben und umso mehr gespannt war ich auf den Roman „Briefe an Moa“. Weiterlesen

Monatsrückblick: Januar 2026

Ihr Lieben,

nun ist der erste Monat des Jahres 2026 auch schon vorbei. Geht immer wahnsinnig schnell.
Ich bin gut im neuen Jahr angekommen. Die Traurigkeit begleitet mich weiterhin, aber ab und an sind mittlerweile auch mal gute Tage dabei. Das tut mir gut.
Ich vermeide es mittlerweile Nachrichten zu schauen und zu lesen. Das, was in der Welt geschieht, erschreckt mich zutiefst und lässt mich den Glauben an die Menschenheit verlieren. Soviel Machtmissbrauch, Angst, Hass und Tod. Egal wo man hinschaut. Was ist nur aus Empathie, Toleranz und Liebe füreinander geworden?
Ich hoffe für uns alle von ganzem Herzen, dass die Menschen wieder zur Vernunft kommen.

Wieder zurück zum Thema: Bücher & Lesen:

Dank Tauschbörsen und Bücherschränke sind insgesamt 12 Bücher bei mit eingezogen:

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Rezension: „Papa Weidt“ von Inge Deutschkron & Lukas Ruegenberg

[Eigenes Exemplar/selbst erworben]

Zum Inhalt:

Deutschland zum Zeitpunkt des dritten Reiches. Inge Deutschkron – Jüdin und damit in ständiger Lebensgefahr, findet als junges Mädchen in der Blindenwerkstadt von Otto Weidt – überzeugter Gegner des Nationalsozialismus – Unterschlupf. In diesem Bilderbuch erzählt sie in kindgerechter Sprache – von dieser Zeit.

Meine Meinung:
Die Jüdin Inge Deutschkron hat mit „Ich trug den gelben Stern“ schon vor langer Zeit auf beeindruckende und berührende Art und Weise über ihr Leben während des Nationalsozialismus geschrieben. Weiterlesen

Rezension: „Remain: Was von uns bleibt“ von Nicholas Sparks & M. Night Shyamalan

[Werbung / Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:

Seit dem Tod seiner Schwester hat der freiberufliche Architekt Tate sehr mit seinem Leben zu kämpfen. Da kommt ihm das Angebot, für seinen besten Freund ein Ferienhaus zu gestalten gerade recht. Er hofft, im beschaulichen Cape Cod und mit der Gesellschaft seines besten Freundes wieder Fuß im Leben zu fassen und neue Perspektiven zu finden.

Seine Nächte verbringt er in einem nahegelegenen Bed & Breakfast. Die Besitzerin Wren bezaubert ihn vom ersten Moment an. Doch irgendetwas schein mit ihr nicht zu stimmen.
Als er herausfindet was es ist, zieht es ihm erneut den Boden unter den Füßen weg…

Meine Meinung:

Ich bin ein großer Fan von Nicholas Sparks und liebe seine berührenden und herzergreifenden Geschichten sehr. Umso gespannter war ich nun auf „Remain – Was von uns bleibt“, welches er zusammen mit dem bekannten Regisseur M. Night Shyamalan geschrieben hat. Weiterlesen

Rezension: „Herrenpartie: BDSM-Geschichten“ von Sir D. Smith

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Diese Kurzgeschichtensammlung beinhaltet 18 Kurzgeschichten zu den Themen Erotik und BDSM, teils aus gelebten Momenten, teils aus der Phantasie. Die Liebe zum Machtgefälle und der verantwortungsvolle Umgang mit ebendiesem haben alle Kurzgeschichten gemein.

Meine Meinung:

Das Buch ist sehr ungeplant und spontan auf meinem SuB gelandet. Auf der Buchmesse „Leseflair“ in Braunschweig im August 2025 kam ich mit dem Autor beim Stöbern durch die Buchhallen ins Gespräch und so landete „Herrenpartie“ und ein weiteres Buch von ihm in meiner Tasche. Weiterlesen

Rezension: „Winterglück und Inselzauber – Ein Weihnachtsfest auf Borkum“ von Claudia Schirdewan

[Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:
Nur noch wenige Tage arbeiten. Dann kann Pensionswirtin Julia ihre kleine Pension auf der Nordseeinsel Borkum über die Weihnachtsfeiertage schließen und mit ihrem kleinen Sohn ins Allgäu fahren, um bei Freunden die Feiertage zu verbringen. Das ist der Plan. Doch Wettergott Petrus macht dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung. Durch einen kräftigen Wintersturm ist Borkum vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten. Die Pensionsgäste verbleiben in Julias kleine Pension: das freundliche ältere Ehepaar, was schon seit Jahren immer ein gerngesehener Gast ist. Nina, die von einer Karriere als Sängerin träumt und dringend zurück auf Festland muss, um einen wichtigen Studiotermin wahrzunehmen und Simon: gestresster Unternehmensberater, den die erzwungene Auszeit nun dazu bringt, über das wirklich Wichtige im Leben und seine eigenen Wünsche und Träume nachzudenken…

Meine Meinung:
Das Buch ist mir beim Net Galley Adventskalender aufgefallen und so habe ich es mir als E-Book heruntergeladen. Ich lese eher selten e-Books, doch die Geschichte klang so bezaubernd, dass ich dachte, ich kann mal eine Ausnahme machen.

Julia ist mir sofort sehr sympathisch gewesen. Alleinerziehend mit ihrem bezaubernden sechsjährigen Sohn Leon, der die Herzen der Pensionsgäste in Nullkommanichts für sich einnimmt. Und dass, obwohl in diesem Jahr in ihrem Leben viel Trauer herrscht. Julias Mutter ist vor Kurzem gestorben und nun steht das erste Weihnachtsfest ohne sie an. Das fällt beiden schwer. Besonders Leon vermisst seine Oma und trauert sehr um sie.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach nur schön. Sie lässt die Insel Borkum mit ihren Bewohnern schon nach wenigen Augenblicken vor dem inneren Auge des Lesers lebendig werden. Die Protagonisten, die ja nun gezwungen sind, ungeplant auf engem Raum zusammenzurücken, tun dies mit einer gegenseitigen Empathie und Rücksichtnahme und einem offenen Herzen, so dass es eine wahre Freude ist, die Geschichte zu lesen. Aus Fremden werden Freunde, das trifft auf diese Geschichte wahrlich zu. Und dieser kurze, erzwungene Aufenthalt verändert das Leben von ihnen. Zum Besseren. Er bietet eine Chance für sie, die sich niemals ergeben hätte, wenn sie einfach wie geplant, hätten abreisen können.

Manchmal geschieht aus vermeintlichem Unglück großes Glück. Dafür sollten wir immer unsere Herzen offen haben.

Mir hat diese weihnachtliche und winterliche Geschichte gut gefallen und ich kann Euch das Ebook nur ans Herz legen.

Ich bedanke mich herzlich bei Net Galley für das Rezensionsexemplar.

Rezension: „Das Jahr voller Bücher und Wunder“ von Libby Page

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Seit neun Monaten ist in Tillys Leben nichts mehr so wie es war. Vor neun Monaten ist ihr Mann Joe kurz nach ihrer Hochzeit an Krebs verstorben. Heute ist ihr Geburtstag. Und Tilly weiß nicht, wie sie ihn überstehen soll. Da klingelt ihr Telefon. Ein gewisser Alfie Lane ist am Apparat. Inhaber der kleinen Buchhandlung Book Lane. Für sie wurde ein Buch in der Buchhandlung für diesen Tag hinterlegt. Von ihrem Mann Joe…

Meine Meinung:

Tja, wo fange ich am besten an…. Dieses Buch ist eines der großartigsten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Definitiv eines meiner Highlights in 2025. Weiterlesen

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