Buchspinat

Der Bücher-Blog

Rezension: „Der Himmel in Deinen Worten“ von Brigid Kemmerer

[Eigenes Exemplar / selbst erworben]

Zum Inhalt:

Seit ihre Mutter bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, macht alles in Juliets Leben keinen Sinn mehr. Das Einzige, womit sie ihren Tag neben der Schule verbringt, ist der tägliche Besuch auf dem Friedhof beim Grab ihrer Mutter. Dort legt sie die selbstgeschriebenen Briefe ab, die sie ihr immer wieder schreibt.

Eines Tages stellt sie fest, dass jemand auf ihren Brief an ihre Mutter geantwortet hat. Zuerst ist sie empört und will ihm eine wütende Antwort dalassen, doch dann entwickelt sich daraus ein Briefwechsel, der ihr Leben und ihre Trauer verändern wird…

Meine Meinung:

Was. Für. Ein. Wunderbarer. Roman.

Juliet ist zerbrochen. Der Tod ihrer Mutter hat alles, was sie in ihrem Leben hatte, gefährlich ins Wanken gebracht. Wieder in den Alltag hineinzufinden und die Dinge, die sie vor dem Unfall getan hat, zu tun, schein unerreichbar fern zu sein. Weiterlesen

Rezension: „Weil Dein Herz noch immer schlägt“ von Susy McPhee

[Eigenes Exemplar / selbst erworben]

Zum Inhalt:

Marion hat alles verloren, was ihr Leben lebenswert macht: Ihre zehnjährige Tochter Hope kam bei einem Unfall mit Fahrerflucht um Leben. Durch die Trauer weist sie alle Menschen zurück und eines Tages hält ihr Mann das nicht mehr aus und verlässt sie. An diesem Punkt beschließt sie, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch dann – gerade, als sie sich fest entschlossen hat, am kommenden Abend ihr Leben zu beenden, beschließt das Schicksal, ihren Plan einfach zu ändern….

Meine Meinung:

Marion ist unendlich traurig. Ihr Leben hat jeden Sinn verloren.

Jeder, der schon einmal einen Menschen verloren hat, kann nachvollziehen, wie es ihr geht. Die Trauer, die Wut, die Hoffnungslosigkeit sind die ständigen Begleiter in dem Leben „danach“. Weiterlesen

Monatsrückblick: Februar 2026

Ihr Lieben,

jetzt ist endlich März und wir haben den Winter so gut wie geschafft. Letzte Woche kam endlich auch mal wieder die Sonne raus und ich konnte zum ersten Mal in diesem Jahr auf dem Balkon liegen und mein aktuelles Buch lesen. Das war sehr schön.

Anonsten war es ein recht ruhiger Februar. Ich habe angefangen, mein Bücherregal gründlich auszusortieren, zu katalogisieren und bei lovelybooks mein virtuelles Bücherregal einzurichten. Ich bin bis jetzt noch nicht mal mit dem SuB fertig. Das wird also noch ein paar Wochen in Anspruch nehmen. Und Anfang März werde ich beim Bücherbasar hoffentlich einen großen Teil verkaufen können.

Neue Bücher (14 Stück) sind aber auch eingezogen:

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Rezension: „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ von Ulla Scheler

[Eigenes Exemplar / selbst erworben]

Zum Inhalt:

Hanna und Ben sind seit jeher allerbeste Freunde. Ben ist ein Draufgänger. Graffitsprayer. Geschichtenerzähler. Manchmal verschwindet er für eine Weile. So auch diesmal. Doch als er Hanna an ihrem Geburtstag abholt, um mit ihm für eine Weile ans Meer zu fahren, steigt sie in ein Auto und fährt mit ihm ans Meer. Nichtsahnend, dass nur eine Person von ihnen am Ende des Sommers wieder Zuhause ankommen wird….

Meine Meinung:
Hanna und Ben sind zwei völlig unterschiedliche Charaktere. Ben ist mutig. Hanna nicht. Hanna ist dennoch sein Anker im Chaos des Erwachsenwerdens. Seit dem Tod seines Vaters strauchelt Ben durch das Leben. Seine Mutter und seine Schwester sind kein Halt. Ganz im Gegenteil. Ihnen ist es am liebsten, wenn Ben nicht da ist. Denn irgendwie geben sie ihm die Schuld.

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Rezension: „Gefallenen gefallen“ von Sir D. Smith

[Eigenes Exemplar / selbst erworben]

Zum Inhalt:
Eigentlich war nur ein einzelnes Treffen geplant. Von beiden. Doch beide können nach diesem einen Treffen am Meer nicht einfach zur Tagesordnung weitergehen, zu sehr hat sich das Erlebte aus Dominanz und Devotion mit diesem besonderen Menschen in ihre Seelen gebrannt und der andere Mensch sie tief berührt. Und so nimmt die Geschichte ihren Verlauf…

Meine Meinung:

Die Geschichte „Gefallenen gefallen“ hat mich vollkommen geflasht. Weiterlesen

Rezension: „Briefe an Moa“ von Jenny Fagerlund

[Eigenes Exemplar / selbst erworben]

Zum Inhalt:
Moa erbt nach dem Tod ihrer Großmutter Elsa ihre Eigentumswohnung in Stockholm. Eigentlich will sie sie verkaufen und nur für den Verkauf vorbereiten. Denn der eigentliche Plan ist es, sich gemeinsam mit ihrem Freund Ruben eine hippe Eigentumswohnung in einem der angesagteren Viertel von Stockholm zu kaufen. Das will auch Moa. Denkt sie zumindest. Doch während Ruben sich aufgrund beruflicher Gründe oft außerhalb von Schweden aufhält und Moa sich ganz allein mit der Wohnungsauflösung beschäftigt und ihre Großmutter nochmal ein Stück weit dadurch kennenlernt, verändert sich etwas in Moa…

Meine Meinung:

Bisher habe ich von Jenny Fagerlund zwei Weihnachtsromane gelesen, die mich hellauf begeistert haben und umso mehr gespannt war ich auf den Roman „Briefe an Moa“. Weiterlesen

Monatsrückblick: Januar 2026

Ihr Lieben,

nun ist der erste Monat des Jahres 2026 auch schon vorbei. Geht immer wahnsinnig schnell.
Ich bin gut im neuen Jahr angekommen. Die Traurigkeit begleitet mich weiterhin, aber ab und an sind mittlerweile auch mal gute Tage dabei. Das tut mir gut.
Ich vermeide es mittlerweile Nachrichten zu schauen und zu lesen. Das, was in der Welt geschieht, erschreckt mich zutiefst und lässt mich den Glauben an die Menschenheit verlieren. Soviel Machtmissbrauch, Angst, Hass und Tod. Egal wo man hinschaut. Was ist nur aus Empathie, Toleranz und Liebe füreinander geworden?
Ich hoffe für uns alle von ganzem Herzen, dass die Menschen wieder zur Vernunft kommen.

Wieder zurück zum Thema: Bücher & Lesen:

Dank Tauschbörsen und Bücherschränke sind insgesamt 12 Bücher bei mit eingezogen:

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Rezension: „Papa Weidt“ von Inge Deutschkron & Lukas Ruegenberg

[Eigenes Exemplar/selbst erworben]

Zum Inhalt:

Deutschland zum Zeitpunkt des dritten Reiches. Inge Deutschkron – Jüdin und damit in ständiger Lebensgefahr, findet als junges Mädchen in der Blindenwerkstadt von Otto Weidt – überzeugter Gegner des Nationalsozialismus – Unterschlupf. In diesem Bilderbuch erzählt sie in kindgerechter Sprache – von dieser Zeit.

Meine Meinung:
Die Jüdin Inge Deutschkron hat mit „Ich trug den gelben Stern“ schon vor langer Zeit auf beeindruckende und berührende Art und Weise über ihr Leben während des Nationalsozialismus geschrieben. Weiterlesen

Rezension: „Remain: Was von uns bleibt“ von Nicholas Sparks & M. Night Shyamalan

[Werbung / Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:

Seit dem Tod seiner Schwester hat der freiberufliche Architekt Tate sehr mit seinem Leben zu kämpfen. Da kommt ihm das Angebot, für seinen besten Freund ein Ferienhaus zu gestalten gerade recht. Er hofft, im beschaulichen Cape Cod und mit der Gesellschaft seines besten Freundes wieder Fuß im Leben zu fassen und neue Perspektiven zu finden.

Seine Nächte verbringt er in einem nahegelegenen Bed & Breakfast. Die Besitzerin Wren bezaubert ihn vom ersten Moment an. Doch irgendetwas schein mit ihr nicht zu stimmen.
Als er herausfindet was es ist, zieht es ihm erneut den Boden unter den Füßen weg…

Meine Meinung:

Ich bin ein großer Fan von Nicholas Sparks und liebe seine berührenden und herzergreifenden Geschichten sehr. Umso gespannter war ich nun auf „Remain – Was von uns bleibt“, welches er zusammen mit dem bekannten Regisseur M. Night Shyamalan geschrieben hat. Weiterlesen

Rezension: „Herrenpartie: BDSM-Geschichten“ von Sir D. Smith

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Diese Kurzgeschichtensammlung beinhaltet 18 Kurzgeschichten zu den Themen Erotik und BDSM, teils aus gelebten Momenten, teils aus der Phantasie. Die Liebe zum Machtgefälle und der verantwortungsvolle Umgang mit ebendiesem haben alle Kurzgeschichten gemein.

Meine Meinung:

Das Buch ist sehr ungeplant und spontan auf meinem SuB gelandet. Auf der Buchmesse „Leseflair“ in Braunschweig im August 2025 kam ich mit dem Autor beim Stöbern durch die Buchhallen ins Gespräch und so landete „Herrenpartie“ und ein weiteres Buch von ihm in meiner Tasche. Weiterlesen

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