Buchspinat

Der Bücher-Blog

Schlagwort: Krankheit

Rezension: „Genau richtig“ von Jostein Gaarder

Zum Inhalt:

Albert hat schlechte Nachrichten erfahren. Er ist krank. Sehr krank. Und er wird sterben. Schon bald. An dem Tag, an dem er diese Nachricht bekam, fährt er hinaus in die Hütte am See. Zum Glitretjern. Dem Zufluchtsort seiner Frau Eirin und ihm. Er beginnt über sein Leben nachzudenken. Seine Liebe zu Eirin. Und seine Liebe zu Marianne. Seine Erinnerungen zu Papier zu bringen. Sich an die Anfänge zu erinnern. Und über das Ende nachzudenken. Soll es heute Nacht enden?

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Rezension: „Drei Schritte zu Dir“ von R. Lippincott, M, Daughtry & T. Iaconis

Zum Inhalt:

Schon ihr ganzes Leben verbringt Stella zum größten Teil im Krankenhaus. Sie leidet an Mukoviszidose. Unheilbar. Ihre einzige Chance auf eine bessere Lebensqualität und eine Verlängerung ihrer Lebenserwartung ist eine Spenderlunge. Darauf hofft sie und ist ausgesprochen akribisch, was die Einhaltung der Regeln bezüglich ihrer Krankheit ist. Ihr bester Freund im Krankhaus ist Poe, der ebenfalls an Mukoviszidose leidet. Auch wenn sie ihm nie näher als 2 Meter gekommen ist, ihn niemals umarmen kann, sind die beiden die besten Freunde.

Doch bei diesem Krankenhausaufenthalt ist alles anders. Ein neuer Junge ist auf der Station. Und bringt das Leben von Stella durcheinander. Denn seine Prognose ist noch viel schlechter, als die von Stella. Er kann es kaum erwarten, volljährig zu sein, um die Behandlung abbrechen zu können und die ihm verbleibende Zeit mit Reisen zu füllen. Doch als ihm Stella begegnet, ändert sich alles. Für beide. Und plötzlich ist die Regel, den anderen niemals berühren zu dürfen, unerträglich….

Meine Meinung:

*Schnief* Ein wunderbares, aber auch trauriges Buch. Stella ist so mutig und macht aus ihrer Lebenssituation das Beste. Niemals gibt sie die Hoffnung auf. Kämpft für sich, für ihre Eltern, für ihren besten Freund und schließlich auch für Will. Und verliebt sich ihn. Und Liebe ändert immer alles. Immer. Das Leben. Die Träume. Die Hoffnungen. Die Ängste. Es verändert die Parameter und auch Stellas Parameter verschieben sich.

Denn wieso soll sie Hoffnung auf ein Leben haben, wenn dieses eine Leben bedeutet, Will niemals nah sein zu dürfen? Ihn niemals berühren, niemals küssen zu können. Als ihr das klar wird, bricht eine Welt in ihr zusammen….

Will hat eigentlich schon aufgegeben. Seine Prognose ist mehr als schlecht. Vielleicht ein paar Jahre noch. Vielleicht aber auch nicht. Denn für eine Lungentransplantation ist er nicht mehr geeignet.  Doch diese paar Jahre möchte er nicht in einem Krankenhaus gefangen sein. Er will die Welt entdecken, solange er noch kann. Doch Stella berührt etwas in ihm und plötzlich will er leben. Für Stella. Für ihn. Weil er sich nicht vorstellen kann, sie zu verlassen…

Diese Geschichte kann kein wirkliches Happyend haben. Es sei denn, es gebe eine Art Wunderheilung. Das ist ein Gedanke, der einen die ganze Geschichte über begleitet. Die Tatsache, dass das Ende der irdischen Liebe von Stella und Will bereits in greifbarer Nähe ist. Und sie niemals die Chance haben, ein halbwegs normales Leben miteinander zu führen. Wie denn auch, wenn der Mindestabstand 1,5 Meter betragen muss?

Das Wissen, dass Du die Liebe Deines Lebens töten könntest, wenn Du sie berührst, muss die Hölle sein. Es ist einfach nur grausam, jemanden zu lieben, ohne ihm wirklich ganz nah sein zu können. Dieser Gedanke bringt mich zum Weinen, denn er ist einfach unfassbar traurig.

Doch Will und Stella dabei zu begleiten, wie sie die Liebe, die zwischen ihnen wächst, annehmen, wie sie die beiden wachsen lässt, Veränderungen in ihr Leben bringt, war herzergreifend. Die Geschichte ist – trotz aller Traurigkeit – wirklich wunder-wunderschön. Eines dieser seltenen Bücher, bei denen man traurig ist, wenn man sich am Ende von den Protagonisten verabschieden muss, weil man das Gefühl hat, Freunde zu verlassen.

Also ganz klare Leseempfehlung von mir für Freunde von Büchern mit emotionalem Tiefgang!

 

 

 

Rezension: „Die Antwort auf Vielleicht“ von Hendrik Winter

[als Werbung gekennzeichnet, da Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:

Adams große Leidenschaft ist das Bergsteigen. Sein großer Traum ist ein Trip auf die „Eisige Dame“. Dafür spart er und lebt sehr sparsam bei seiner Großmutter. Er verdient sein Geld als Taxifahrer eines sogenannten „Krebstaxis“. Das sind die Taxifahrer, die schwerkranke Menschen in die Klinik zur Behandlung fahren. Für die Krankenkassen ist das günstiger als ein Krankentransport. Eines Tages steigt Jessi in sein Auto. Mitte 20. Unheilbar an Krebs erkrankt und nur noch ein paar Wochen zu leben. Die junge Frau beeindruckt ihn mit ihrer positiven Art und die täglichen Fahrten in die Klinik bringen die beiden näher zusammen, als Adam sich das jemals vorstellen konnte. Er verliebt sich in die junge Frau. Doch wie damit umgehen, wenn klar ist, dass einem nur mehr ein paar Wochen mit der Liebe seines Lebens bleiben?

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Rezension „Mein Jahr mit dir“ von Julia Whelan

[als Werbung gekennzeichnet, da Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:

Für die junge Amerikanerin Ella erfüllt sich ein Traum: sie bekommt ein Stipendium für Oxford. Studienschwerpunkt: Klassische Englische Literatur

Kaum in Oxford angekommen, lernt sie Jamie kennen und kann ihn überhaupt nicht leiden. Doch Jamie hat mehr Tiefgang, als Ella vermutet und der Zufall will, dass es unvermeidbar ist, dass sie sich permanent begegnen. Es kommt, wie es kommen muss: zwischen den Beiden entbrennt eine Leidenschaft und sie beginnen einen Affäre. Mit klaren Regeln. Auf keinen Fall eine Beziehung. Die will keiner von beiden. Ella nicht, weil sie im Juni wieder zurück in die Staaten muss und sich auf ihre politische Karriere konzentrieren will und Jamie nicht, weil er ein Geheimnis hat, dass er nicht ewig vor Ella verbergen kann….

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Rezension „Das Leben fällt, wohin es will“ von Petra Hülsmann

Zum Inhalt:

Das Leben von Marie gleicht einer Party: jeden Tag bis in die Puppen schlafen, gemeinsam mit ihren Freunden jeden Abend Hamburg unsicher machen, eine sporadische Bettgeschichte ohne Verbindlichkeit mit einem Bekannten…. Freiheit und Spaß ist das Motto in Maries Leben.

Das ändert sich plötzlich, als sie erfährt, dass ihre Schwester an Krebs erkrankt ist. Marie soll für sie einspringen und sich um beiden Kinder ihrer Schwester, deren Haushalt und die Leitung der familieneigenen Werft kümmern. Eigentlich hat Marie darauf keine große Lust, aber hängen lassen will sie ihre Schwester auch nicht. Also sagt sie zu – in dem Wissen, dass der äußerst attraktive Geschäftsführer Daniel ihr das Leben zur Hölle machen wird. Dabei ahnt sie nicht, dass diese Entscheidung ihr gesamtes Leben und ihre Sichtweise darauf komplett umkrempeln wird….

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Rezension: „Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“ von Nicola Yoon

Zum Inhalt:

Madeline lebt ihr Leben nur durch Bücher, denn dass 18jährige Mädchen hat noch nie ihr Haus verlassen. Sie leidet an einer seltenen Krankheit und muss sich in einer absolut sterilen Umgebung befinden, um nicht zu sterben.

Sie kennt es nicht anders und hat ihr Schicksal akzeptiert. Ihre einzigen Bezugspersonen sind ihre Mutter und ihre Pflegerin Carla.

Eines Tages zieht in das Haus auf der anderen Straßenseite eine neue Familie mit zwei Teenagern ein. Madeline fängt an, die neue Familie von ihrem Fenster aus zu beobachten. Eine nette Abwechslung im immergleichen Alltag. Und irgendwann stellt sie fest, dass Olly – der Sohn – sie ebenfalls beobachtet. Die beiden fangen an, miteinander zu kommunizieren und werden Freunde…. Und plötzlich will Madeline mehr. Sie will leben. Richtig leben. Nicht nur vom Leben lesen. Draußen. Mit Olly….

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Rezension: „Gott, du kannst ein Arsch sein: Stefanies letzte 296 Tage“ von Frank Pape

Zum Inhalt: Stefanie ist 15, als sie erfährt, dass sie nur noch maximal ein Jahr zu leben hat. Das junge Mädchen ist unheilbar an Lungenkrebs erkrankt. Ihr bleiben 12 Monate, um von all ihren Liebsten und ihrem Leben Abschied zu nehmen. 12 Monate, in denen sie erfährt, von wie vielen Menschen sie geliebt wird, in denen sie der Welt zeigt, was für ein wunderbarer und mutiger Mensch sie ist. Weiterlesen

Rezension: „Fünf Tage die uns bleiben“ von Julie Lawson Timmer

Zum Inhalt

Mara ist eine erfolgreiche Anwältin, Mutter einer kleinen Adoptivtochter und glücklich verheiratet mit der großen Liebe ihres Lebens. Zuerst schiebt sie es auf den Stress, als sie anfängt, Dinge zu vergessen. Doch es wird nicht schlimmer, im Gegenteil: immer öfter vergisst sie auch sehr wichtige Dinge…

Irgendwann kann Mara es nicht mehr leugnen: irgendetwas stimmt nicht mit ihr. Die Diagnose zieht ihr den Boden unter den Füßen weg: Chorea Huntington. Doch Mara will sich ihr Leben nicht von der Krankheit diktieren lassen, sie beschließt, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Treten bestimmte Symptome auf, wird sie ihr Leben selbstbestimmt an ihrem nächsten Geburtstag beenden. In fünf Tagen ist es soweit. Mara beginnt Abschied von ihren Lieben zu nehmen. Doch wie verabschiedet man sich von den Menschen, die man über alles im Leben liebt? Weiterlesen

Rezension: „Überleben ist ein guter Anfang“ von Andrea Ulmer

Zum Inhalt: Anja hat Brustkrebs – unheilbar. Und sie kommt mit der Situation nicht besonders gut zurecht. Da überredet ihr Mann sie, zu einer Selbsthilfegruppe zu gehen. Eine Selbsthilfegruppe ist total unnötig, findet Anja. Aber gut, sie tut ihm den Gefallen. Doch womit sie nicht rechnet: die Selbsthilfegruppe ist nicht das, was sie sich vorstellt. Es ist eine Gruppe von Freundinnen, die leben wollen. Ganz besonders die 83jährige Sieglinde, die unbedingt noch eine Weltreise machen will. Doch kurz bevor sie das Vorhaben in die Tat umsetzten kann, stirbt sie und hinterlässt ihren Freundinnen die Mittel, um an ihrer statt die Weltreise zu machen. Die fünf Frauen beschließen, Sieglinde ihren letzten Wunsch zu erfüllen…. Weiterlesen

Rezension: „Das Glück der fast perfekten Tage“ von Fioly Bocca

Zum Inhalt: Anita hat es nicht leicht zur Zeit: ihre Mutter ist an Krebs erkrankt. Als sie erfährt, dass ihr nur noch wenig gemeinsame Zeit bleibt, beginnt sie, ihrer Mutter jeden Abend eine Email zu schreiben, in der sie ihr von ihrem glücklichen Leben erzählt. Doch das ist gelogen: ihre Karriere stagniert, ihre Beziehung zu ihrem langjährigen Freund ist merklich abgekühlt. Doch Anita möchte ihrer Mutter den Abschied leichter machen.

Auf der Rückfahrt nach einem Besuch bei ihrer Mutter trifft sie im Zug auf den Geschichtenerzähler Arun, einem jungen Mann, der ihr zuhört und der ihr zeigt, dass das Leben trotz aller Traurigkeit doch noch Wunderbares für sie bereithalten kann…

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