Der Bücher-Blog

Schlagwort: Krankheit (Seite 1 von 2)

Rezension: „Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam“ von Jennifer Gooch Hummer

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Seit ihre Mutter vor einem knappen halben Jahr starb, hat sich Aprons Leben vollkommen verändert. Sie versucht, den Verlust von ihrer Mutter noch zu verarbeiten. Mehrschweinen „Der Boss“ hilft ihr dabei. Doch das ist leichter gesagt als getan. Ihr Vater hat eine neue Freundin, der Apron ein Dorn im Auge ist. Apronms Vater hält zu seiner Freundin M.

Als M. schwanger wird und Aprons beste Freundin sie auch noch fallen lässt, fühlt sich Apron von allen im Stich gelassen.

Durch einen Ferienjob in einem Blumenladen freundet sie sich mit den beiden Betreibern Chad und Mike an und deren Zuhause wird ihr Zufluchtsort, wenn sie es mal wieder daheim nicht aushält.

Doch dann erfährt sie, dass Chad krank ist. Unheilbar krank….

Meine Meinung: Weiterlesen

Rezension: „All In: Tausend Augenblicke“ von Emma Scott

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Kacey wurde von ihren Eltern mit 17 rausgeworfen und ist seitdem auf sich allein gestellt. Durch Zufall landet sie in einer Band. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Doch Kacey kommt damit nicht klar. Sie fühlt sich entwurzelt und niemandem zugehörig. Alkohol wird zum ständigen Begleiter…

Jonah ist Künstler. Seinen Brotjob führt er bei einer Limousinenvermietung aus. Als ihm nach einem Konzert Kacey in die Limousine stolpert, berührt ihn diese traurige junge Frau. Sie werden Freunde und verspüren alsbald tiefe Verbundenheit und fühlen sich immer mehr zueinander hingezogen. Doch Jonah hat ein trauriges Geheimnis…

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Rezension: „Weil wir träumten“ von Antonia Michaelis

[Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:

Die sechzehnjährige Emma hat einen großen Teil ihres Lebens in Krankenhäusern verbracht. Durch ihre Herzkrankheit war ein normales Leben nur sehr eingeschränkt möglich. Doch wenigstens einmal in ihrem Leben möchte sie etwas von der Welt entdecken.

Sie reist gemeinsam mit ihrer Urgroßmutter Elise nach Madagaskar. Traumland. Weiße Strände. Sonnenschein. Paradiesisch. Doch dann lernt Emma die einheimische Madagassin Fy kennen und lernt die andere Seite von Madagaskar kennen….

 

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Rezension: „Heart. Beat. Love.“ von James Patterson & Emily Raymond

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Axi hält es Zuhause nicht mehr aus. Alles ist anders seitdem ihre Schwester nicht mehr da ist und ihre Mutter die Familie verlassen hat. Also haut sie kurz vor den Abschlussprüfungen ab. Gemeinsam mit ihrem allerbesten Freund Robinson macht sie sich auf einen Roadtrip quer durch das Land. Aber mittendrin wird ihr klar, dass man vor manchen Dingen einfach nicht weglaufen kann….

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Rezension: „Truly“ von Ava Reed

Zum Inhalt:

Andie zieht nach dem Tod ihrer Mutter zum Studium nach Seattle. Doch der Start ist mehr als holperig. Kein Geld, kein Job, keine Wohnung. Kein leichter Start in einen neuen Lebensabschnitt. Doch dann kommt Andie der Zufall zu Hilfe. Sie bekommt einen Job in einer angesagten Location in Seattle. Zumindest das Problem ist gelöst. Aber es gibt einen Haken: Dort arbeitet auch Cooper. Der Cooper, der sie so sehr fasziniert. Der aber sehr zurückhaltend ist. Denn auch er hat tiefe Wunden…

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Rezension: „Immer wieder für immer“ von Justin A. Reynolds

Zum Inhalt:

Auf einer Party trifft Jack zufällig auf Kate. Die Studentin fasziniert ihn vom ersten Augenblick an und Jack verliebt sich beinahe sofort in sie. Doch die Beziehung steht unter keinem glücklichen Stern, denn Kate ist unheilbar krank und stirbt. Jack ist untröstlich. Er wollte doch eine Zukunft mit Kate.

Doch plötzlich – kurz nach Kates Tod – verschwimmt alles vor Jacks Augen und als er wieder klarsehen kann, sitzt er wieder auf der Party auf der Treppe und Kate begegnet ihm erneut zum ersten Mal. Zumindest in ihrer Wahrnehmung. Alles beginnt von vorne und Jack begreift, dass er eine Chance erhalten hat. Eine Chance, dass er Kate retten kann. Doch jeder kleinste Veränderung zieht Konsequenzen nach sich…

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Rezension: „Eine kurze Geschichte vom Fallen – Was ich beim Sterben über das Leben lernte“ von Joe Hammond

Zum Inhalt:

Seinen ersten Sturz nimmt Joe Hammond nicht allzu ernst. Kann eben passieren, doch als er öfter stürzt, wird ihm klar: „Hier stimmt etwas nicht“. Beim Arzt dann die niederschmetternde Diagnose: Joe Hammond wird innerhalb kürzester Zeit die Kontrolle über seine Gliedmaßen verlieren und letztendlich an der Erkrankung versterben. Ein Schock für die Familie. Seine Frau und seine beiden Kinder werden alleine zurückbleiben. In „Eine kurze Geschichte vom Fallen – Was ich beim Sterben über das Leben lernte“ nimmt er uns mit auf seinen Weg des Abschieds und des Loslassens von seinem Leben…

Meine Meinung:

Tatsächlich finde ich es schwierig, passende Worte zu dem Buch zu finden. Das Schicksal von Joe Hammond und seiner Familie ist tragisch und berührt mich sehr. Ich mag mir nicht vorstellen, wie es sein muss, zu wissen, dass man Tag für Tag immer mehr von sich selbst verliert, irgendwann vollständig auf fremde Hilfe angewiesen ist und dann – ohne jede Chance auf Heilung – sterben wird. Die Angst und die Trauer mag ich mir nicht mal ansatzweise ausmalen.

Joe Hammond nimmt uns ein Stück weit mit in seine Vergangenheit, die ihn zu dem Menschen gemacht hat, der er letztendlich geworden ist. Er lässt uns an wichtigen Erinnerungen teilhaben und auch an seinem Alltag als schwerkranker Mensch.

Gleichwohl fand ich das Buch zeitweise schwierig zu lesen, denn für mich fühlen sich seine Worte sehr distanziert und sachlich an. Aber vielleicht ist das auch einfach seine Art, mit dem Unausweichlichen umzugehen.

Ich mag mir darüber auch kein Urteil erlauben, denn es ist sein persönlicher Abschied von seinem Leben und mir steht darüber keine Beurteilung zu. Ich weiß nicht, wie ich mit dem Wissen um das baldige Ende umgehen würde.

Joe Hammond verlor Ende 2019 den Kampf gegen seine Krankheit und hinterlässt seine Frau und seine beiden Söhne.

Rezension: „Der Himmel kann warten“ von Sofie Cramer

Zum Inhalt:

Seit frühster Kindheit ist Lilly herzkrank. Nur ein Spenderherz kann das junge Mädchen noch retten. Oftmals leidet sie unter ihrer Situation. Eines Tages stolpert sie im Forum „Last Exit“ über einen Beitrag von „Alleszerstörer“, der sie berührt. Kurzerhand antwortet sie auf seinen Beitrag…

Seit dem Tod seines Bruders lebt Len sehr zurückgezogen. Sein einziger Lebensinhalt ist die Arbeit in seiner Ausbildungswerkstatt. Am liebsten würde er mit seinem Leben Schluss machen. Doch eines Tages antwortet ihm jemand auf seinen Beitrag im Forum…

Len und Lilly – nur durch Zufall begegnen sie sich, doch dieser Zufall ändert für einen kurzen Augenblick ihr Leben….

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Rezension: „Genau richtig“ von Jostein Gaarder

Zum Inhalt:

Albert hat schlechte Nachrichten erfahren. Er ist krank. Sehr krank. Und er wird sterben. Schon bald. An dem Tag, an dem er diese Nachricht bekam, fährt er hinaus in die Hütte am See. Zum Glitretjern. Dem Zufluchtsort seiner Frau Eirin und ihm. Er beginnt über sein Leben nachzudenken. Seine Liebe zu Eirin. Und seine Liebe zu Marianne. Seine Erinnerungen zu Papier zu bringen. Sich an die Anfänge zu erinnern. Und über das Ende nachzudenken. Soll es heute Nacht enden?

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Rezension: „Drei Schritte zu Dir“ von R. Lippincott, M, Daughtry & T. Iaconis

Zum Inhalt:

Schon ihr ganzes Leben verbringt Stella zum größten Teil im Krankenhaus. Sie leidet an Mukoviszidose. Unheilbar. Ihre einzige Chance auf eine bessere Lebensqualität und eine Verlängerung ihrer Lebenserwartung ist eine Spenderlunge. Darauf hofft sie und ist ausgesprochen akribisch, was die Einhaltung der Regeln bezüglich ihrer Krankheit ist. Ihr bester Freund im Krankhaus ist Poe, der ebenfalls an Mukoviszidose leidet. Auch wenn sie ihm nie näher als 2 Meter gekommen ist, ihn niemals umarmen kann, sind die beiden die besten Freunde.

Doch bei diesem Krankenhausaufenthalt ist alles anders. Ein neuer Junge ist auf der Station. Und bringt das Leben von Stella durcheinander. Denn seine Prognose ist noch viel schlechter, als die von Stella. Er kann es kaum erwarten, volljährig zu sein, um die Behandlung abbrechen zu können und die ihm verbleibende Zeit mit Reisen zu füllen. Doch als ihm Stella begegnet, ändert sich alles. Für beide. Und plötzlich ist die Regel, den anderen niemals berühren zu dürfen, unerträglich….

Meine Meinung:

*Schnief* Ein wunderbares, aber auch trauriges Buch. Stella ist so mutig und macht aus ihrer Lebenssituation das Beste. Niemals gibt sie die Hoffnung auf. Kämpft für sich, für ihre Eltern, für ihren besten Freund und schließlich auch für Will. Und verliebt sich ihn. Und Liebe ändert immer alles. Immer. Das Leben. Die Träume. Die Hoffnungen. Die Ängste. Es verändert die Parameter und auch Stellas Parameter verschieben sich.

Denn wieso soll sie Hoffnung auf ein Leben haben, wenn dieses eine Leben bedeutet, Will niemals nah sein zu dürfen? Ihn niemals berühren, niemals küssen zu können. Als ihr das klar wird, bricht eine Welt in ihr zusammen….

Will hat eigentlich schon aufgegeben. Seine Prognose ist mehr als schlecht. Vielleicht ein paar Jahre noch. Vielleicht aber auch nicht. Denn für eine Lungentransplantation ist er nicht mehr geeignet.  Doch diese paar Jahre möchte er nicht in einem Krankenhaus gefangen sein. Er will die Welt entdecken, solange er noch kann. Doch Stella berührt etwas in ihm und plötzlich will er leben. Für Stella. Für ihn. Weil er sich nicht vorstellen kann, sie zu verlassen…

Diese Geschichte kann kein wirkliches Happyend haben. Es sei denn, es gebe eine Art Wunderheilung. Das ist ein Gedanke, der einen die ganze Geschichte über begleitet. Die Tatsache, dass das Ende der irdischen Liebe von Stella und Will bereits in greifbarer Nähe ist. Und sie niemals die Chance haben, ein halbwegs normales Leben miteinander zu führen. Wie denn auch, wenn der Mindestabstand 1,5 Meter betragen muss?

Das Wissen, dass Du die Liebe Deines Lebens töten könntest, wenn Du sie berührst, muss die Hölle sein. Es ist einfach nur grausam, jemanden zu lieben, ohne ihm wirklich ganz nah sein zu können. Dieser Gedanke bringt mich zum Weinen, denn er ist einfach unfassbar traurig.

Doch Will und Stella dabei zu begleiten, wie sie die Liebe, die zwischen ihnen wächst, annehmen, wie sie die beiden wachsen lässt, Veränderungen in ihr Leben bringt, war herzergreifend. Die Geschichte ist – trotz aller Traurigkeit – wirklich wunder-wunderschön. Eines dieser seltenen Bücher, bei denen man traurig ist, wenn man sich am Ende von den Protagonisten verabschieden muss, weil man das Gefühl hat, Freunde zu verlassen.

Also ganz klare Leseempfehlung von mir für Freunde von Büchern mit emotionalem Tiefgang!

 

 

 

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