Der Bücher-Blog

Schlagwort: Loewe Verlag

Rezension: „Nur ein Wort mit sieben Buchstaben“ von Ava Reed

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Mika weiß nicht mehr, was eine „richtige“ Familie ist. Das ist schon lange her, dass seine Familie eine solche war. Seine Tage bestehen aus Konflikten mit dem ständig betrunkenen, bekifften  und gewalttätigen Vater, aus dem Versuch, seine Mutter vor ihm zu schützen und zur Trennung zu bewegen, dem ständigen Hunger und dem Versuch, sein Leben trotzdem für alle anderen normale erscheinen zu lassen.
Als Drogendealer, denen sein Vater noch etwas schuldet, Mika zwingen, für ihn Drogen zu verkaufen, wird er durch Zufall in der Schule mit den Drogen erwischt. Von da an geht alles ganz schnell. Er kommt in eine Pflegefamilie – weit weg von seinen Eltern und obwohl er stark traumatisiert ist, wird ihm schnell klar, was das für eine Chance ist. Doch kann jemand mit seiner Geschichte, die Vergangenheit hinter sich lassen und ein ganz normales Leben führen? Ausgerechnet jemand wie er? Hat er das überhaupt verdient?

Meine Meinung:

Puuh, was für eine Geschichte. Ich war schon nach der ersten Seite vollkommen im Buch gefangen. Was aber zum Teil auch an den Parallelen zu meiner eigenen Kindheit liegt. Ich bin selbst als Pflegekind aufgewachsen und habe meine eigenen Erfahrungen mit Suchtkranken Eltern gemacht. Mikas Wunsch nach einer „richtigen“ Familie – wie auch immer „richtige“ Familie definiert wird, kann ich sehr nachvollziehen. Weiterlesen

Rezension: „Nothing left for us“ von Alice Oseman

Eigenes Exemplar

Zum Inhalt:

Frances ist ehrgeizig. Schule steht an erster Stelle. Damit sie an ihre Wunschuniversität kann. Eigentlich würde sie auch ganz gerne mal nicht lernen, sondern einfach Spaß haben und die Dinge tun, die ihr Freude bringen. Aber Cambridge steht IMMER an erster Stelle.

Sie ist nicht wirklich beliebt. Ihren Freundinnen fühlt sie sich nie wirklich nah und verbunden. Eine Außenseiterin. Und ein absoluter Fan vom Podcast „Universe City“.

Als sie rausfindet, dass der Erfinder von Universe City ihr unscheinbarer und irgendwie merkwürdiger Nachbar Aled ist, entwickelt sich aus der gemeinsamen Leidenschaft für Universe City eine Freundschaft.

Doch als der Podcast viral geht und erfolgreich wird, droht diese Freundschaft zu zerbrechen und Frances muss rausfinden, was ihr wirklich wichtig ist im Leben.

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Rezension: „Wenn ich die Augen schließe“ von Ava Reed

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Norah überlebt mit viel Glück einen schweren Autounfall. Als sie aus dem künstlichen Koma erwacht, kann sie sich zwar an vieles erinnern, aber nicht an alles. Und am meisten fehlen ihr die zu den Erinnerungen gehörenden Empfindungen.

Als sie versucht, sich zu Hause wieder einzuleben, stellt sie fest, dass sie mit dem Mädchen, dass sie vor dem Unfall gewesen zu sein scheint, nichts mehr gemeinsam hat. Ganz im Gegenteil. Ihre Freunde, Ihre Kleidung, Ihr Zimmer, alles scheint ihr völlig fremd.

Sie meldet sich ganz verzweifelt bei ihrem ehemals besten Freund Sam. Er ist der Einzige, der ihr gerade in den Sinn kommt und dem sie sich anvertrauen kann. Doch Sam ist seltsam distanziert. Er sagt, sie sind schon lange keine Freunde mehr. Das kann sich Norah überhaupt nicht vorstellen. Sam gehört doch schon immer zu ihrem Leben dazu.

Sie beschließt der Sache auf den Grund zu gehen und rauszufinden, wer sie eigentlich ist…

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Rezension: „Thalamus“ von Ursula Poznanski

Zum Inhalt:

Timo hatte einen schweren Autounfall. Er soll sich im Markwaldhof auf seine Genesung konzentrieren. Die Rehaklinik erzielt unglaubliche Ergebnisse bei der Behandlung von Patienten mit schweren Verletzungen. Auch Timo wird jeden Tag mobiler. Bis auf sein Sprachzentrum. Dieses funktioniert weiterhin nicht. Auch sind in dem Bereich keine Fortschritte zu verzeichnen. Doch Timo hat bald das Gefühl, dass es im Markwaldhof nicht mit rechten Dingen zugeht und fängt an, zu recherchieren….

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