[Werbung / eigenes Exemplar / selbst gekauft]
Zum Inhalt:
New York 1996. Lucy ist nicht hübsch und zierlich, aber sie ist ein Ass auf dem Basketballcourt. Am liebsten spielt sie mit ihrem besten Freund Percy, in den sie auch velriebt ist. Doch Percy nimmt von ihr keine wirkliche Notiz. Er steht auf den femininen Typ Mädchen. Davon ist Lucy meilenweit entfernt. Als ihr das auf sehr schmerzhafte Art und Weise klar wird, wird ihr klar, dass sie rausfinden muss, wer sie wirklich sein will…

Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus der Sicht von Lucy erzählt und hat mich zu Beginn sehr gefesselt.
Lucy ist nicht gerade beliebt in der Schule außerhalb der Baskenballcommunity und manchmal macht ihr das sehr zu schaffen. Sie hat wenig Freunde an der Schule, hängt in ihrer Freizeit außer mit Percy hauptsächlich mit erwachsenen Künstlerinnen rum und philosophiert mit ihnen über Kunst, Feminismus, Männer und die das Leben. Diese Gespräche und Lucys Gedanken nehmen einen großen Teil des Buches ein.
„Meine Cousine Violet sagt, wir können nichts ewig jung bleiben, aber wir können ewig neugierig bleiben.“
– Seite 52
Lucy hat mir stellenweise auch ein wenig leidgetan. Sie ist so sehr in ihren bestens Freund verliebt, was einen großen Teil ihres Alltags bestimmt, so dass sie – als zwischen ihr und Percy Funkstille herrscht, neben dem Liebeskummer erstmal rausfinden muss, wer sie eigentlich ist. Was sie glücklich macht und was ihr inspiriert.
Ich bin ein bisschen zwiegespalten, wie mir das Buch gefallen hat. Die philosophischen Gedankenspiele haben mir tatsächlich gut gefallen, waren mir zum Ende hin aber in der Menge für einen Jugendroman, der mit Basketball als Thema gestartet ist, dann doch etwas viel und ich habe mich stellenweise ein wenig beim Lesen gelangweilt. Lag aber vermutlich mehr an meiner persönlichen Grunderwartung an die Geschichte.
Von daher – wenn ihr Freude beim Lesen an philosophischen Gedankenspielen habt, dann ist „Ich werde fliegen“ sicherlich passend für Euch.
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