Der Bücher-Blog

Schlagwort: Trauer (Seite 1 von 4)

Rezension: „Truly“ von Ava Reed

Zum Inhalt:

Andie zieht nach dem Tod ihrer Mutter zum Studium nach Seattle. Doch der Start ist mehr als holperig. Kein Geld, kein Job, keine Wohnung. Kein leichter Start in einen neuen Lebensabschnitt. Doch dann kommt Andie der Zufall zu Hilfe. Sie bekommt einen Job in einer angesagten Location in Seattle. Zumindest das Problem ist gelöst. Aber es gibt einen Haken: Dort arbeitet auch Cooper. Der Cooper, der sie so sehr fasziniert. Der aber sehr zurückhaltend ist. Denn auch er hat tiefe Wunden…

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Rezension: „Dem Horizont so nah“ von Jessica Koch

Triggerwarnung! In der Geschichte geht es um Gewalt und sexuellen Missbrauch. Dies kann bei Betroffenen Angstreaktionen, Erinnerungen oder Ähnliches auslösen. 

Zum Inhalt:

Herbst 1999. Als Jessica Danny kennenlernt, funkt es ziemlich schnell zwischen den Beiden. Doch Jessica ist verwundert, wieso Danny sie immer wieder auf Abstand hält. Wieso sie ihn nicht berühren darf. Wieso er einerseits so lebensbejahend und gleichzeitig so zurückhaltend ist. Bis er ihr eines Tages sein schreckliches Geheimnis anvertraut.

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Rezension: „Alles okay“ von Nina LaCour

Zum Inhalt:

Von einem Tag auf den anderen lässt Marin alles zurück, was ihr bisheriges Leben ausmacht. Sie bricht nach dem Tod ihres Großvaters alle Kontakte zu ihrer Vergangenheit ab. Igelt sich ein. Andere Stadt, Studienplatz. Ein neues Leben. Ein unbeschriebenes Blatt. Alles auf Anfang. Doch die Traurigkeit lässt nicht zu, dass es ein unbeschwerter Anfang wird.

Marins beste Freundin lässt nicht zu, dass Marin einfach verschwindet. Kurz vor Weihnachten taucht sie in ihrem Wohnheim auf und konfrontiert Marin mit ihrer Vergangenheit…

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Rezension: „Und leise rieselt der Schnee am 21. November“ von Elisabeth von Sydow

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Zum Inhalt:

Ebha leidet unter dem Tod ihrer geliebten Schwester Brianna. Sie ist an den Komplikationen einer Teil-Organspende für Ebha gestorben. Ihr Tod für Ebhas Leben. Das kann Ebha sich nicht verzeihen.

Zwei Jahre nach ihrem Tod sucht Ebha Ref auf. Den Mann ihrer Schwester, um mit ihm gemeinsam eine Wunschliste von Brianna und sich abzuarbeiten. Doch Ref reagiert feindselig, er kann ihr den Tod Briannas nicht verzeihen. Doch Ebha lässt nicht locker…

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Rezension: „Und wenn sie tanzt“ von Susan Elizabeth Phillips

[Werbung / Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:

Seit die 35jährige Tess ihren Mann verloren hat, ist in ihrem Leben nichts mehr so wie es war. Sie beschließt, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen und ins abgelegene Runaway Mountain zu ziehen. Eine kleine Hütte auf einem Berg soll ihr Zufluchtsort werden. Hier will sie in Ruhe um ihre große Liebe trauern. Auf ihre Art. Beim tanzen im Regen zu lauter Musik.

Doch Künstler und Nachbar Ian North ist die Musik und Tess ein Dorn im Auge. Am liebsten wäre es ihm, sie würde dahin verschwinden, wo der Pfeffer wächst. Doch dann beschließt das Schicksal das Leben der beiden gehörig durcheinander zu wirbeln…

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Rezension: „Zwei in einem Herzen“ von Josie Silver

[Werbung / Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt: Lydia verliert ihre große Liebe Freddy bei einem tragischen Verkehrsunfall. Ihr gemeinsamer bester Freund Jonah überlebt den Unfall leicht verletzt, doch kommt mit seinen Schuldgefühlen nicht zurecht. Und so verliert Lydia nicht nur ihre große Liebe, sondern auch ihren besten Freund.

Sie igelt sich ein. Der einzige Trost für sie liegt in den Schlaftabletten, mit denen sie Freddie im Traum besuchen kann. Doch das reale Leben wartet auch auf Lydia….

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Rezension: „We will fall – Eine Liebesgeschichte“ von Shannon Dunlap

Zum Inhalt:

Kurz nach dem Umzug ihrer Familie von Manhattan nach Brooklyn zieht, begegnet ihr Tristan. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Umso größer die Freude, als Izzy feststellt, dass Tristan auf der gleichen Schule ist. Doch das Glück währt nur kurz, denn Tristans gewalttätiger Cousin hat bereits ein Auge auf Izzy geworfen. Und Marcus bekommt immer, was er will. Koste es, was es wolle…

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Rezension: „Pandatage“ von James Gould-Bourn

[als Werbung gekennzeichnet, da Rezensionsexemplar/Verlinkung]

Zum Inhalt:

Liz war immer die bessere Hälfte von ihnen als Paar. Davon ist Danny schon immer überzeugt. Doch nun ist Liz gestorben und plötzlich ist Danny alleinerziehender Vater eines kleinen Jungen.

Seit seine Mutter gestorben ist, spricht Will kein einziges Wort mehr und Danny dringt nicht mehr zu ihm durch. Als ob die Trauer um seine Frau und die Sorge um seinen Sohn nicht genug wären, verliert Danny auch noch seinen Job und sein korrupter Vermieter droht ihm, sollte er nicht binnen zwei Wochen die ausstehenden Mieten bezahlen. Danny ist verzweifelt. Er weiß nicht mehr, was er tun soll. Da kommt ihm der Zufall zu Hilfe und er beschließt, als Kleinkünstler im Park sein Geld zu verdienen. Ein Pandakostüm ist jedoch das einzige Kostüm, dass er sich leisten kann.

Eines Tages hat Will Ärger mit einem Klassenkameraden und Danny, der alles in seinem Pandakostüm beobachtet, eilt Will zu Hilfe. Das Unglaubliche geschieht: Will fasst Vertrauen zu dem Panda und beginnt zu sprechen….

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Rezension: „Sieh mich an“ von Erin Stewart

Zum Inhalt:

Ava hat bei ihrem Brand ihre Eltern und ihre Cousine verloren. Sie selbst überlebt schwer verletzt. 60 % ihrer Haut sind verbrannt. Nach vielen Operationen soll sie wieder in die Schule gehen. Davon sind zumindest ihr Arzt und ihre Tante, bei der sie nun lebt, überzeugt. Doch Ava will nicht. Ihr fehlt der Mut. Doch schließlich einigt sie sich mit ihrer Tante auf einen Kompromiss: sie wird es 2 Wochen lang mit der Schule probieren. Sie rechnet nicht damit, dass sie länger gehen wird. Doch dann geschieht etwas, womit sie nicht gerechnet: sie trifft auf Menschen, die sie so nehmen wie sie ist und die ihr etwas zurückgeben: ihren Mut!

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Rezension: „Eine kurze Geschichte vom Fallen – Was ich beim Sterben über das Leben lernte“ von Joe Hammond

Zum Inhalt:

Seinen ersten Sturz nimmt Joe Hammond nicht allzu ernst. Kann eben passieren, doch als er öfter stürzt, wird ihm klar: „Hier stimmt etwas nicht“. Beim Arzt dann die niederschmetternde Diagnose: Joe Hammond wird innerhalb kürzester Zeit die Kontrolle über seine Gliedmaßen verlieren und letztendlich an der Erkrankung versterben. Ein Schock für die Familie. Seine Frau und seine beiden Kinder werden alleine zurückbleiben. In „Eine kurze Geschichte vom Fallen – Was ich beim Sterben über das Leben lernte“ nimmt er uns mit auf seinen Weg des Abschieds und des Loslassens von seinem Leben…

Meine Meinung:

Tatsächlich finde ich es schwierig, passende Worte zu dem Buch zu finden. Das Schicksal von Joe Hammond und seiner Familie ist tragisch und berührt mich sehr. Ich mag mir nicht vorstellen, wie es sein muss, zu wissen, dass man Tag für Tag immer mehr von sich selbst verliert, irgendwann vollständig auf fremde Hilfe angewiesen ist und dann – ohne jede Chance auf Heilung – sterben wird. Die Angst und die Trauer mag ich mir nicht mal ansatzweise ausmalen.

Joe Hammond nimmt uns ein Stück weit mit in seine Vergangenheit, die ihn zu dem Menschen gemacht hat, der er letztendlich geworden ist. Er lässt uns an wichtigen Erinnerungen teilhaben und auch an seinem Alltag als schwerkranker Mensch.

Gleichwohl fand ich das Buch zeitweise schwierig zu lesen, denn für mich fühlen sich seine Worte sehr distanziert und sachlich an. Aber vielleicht ist das auch einfach seine Art, mit dem Unausweichlichen umzugehen.

Ich mag mir darüber auch kein Urteil erlauben, denn es ist sein persönlicher Abschied von seinem Leben und mir steht darüber keine Beurteilung zu. Ich weiß nicht, wie ich mit dem Wissen um das baldige Ende umgehen würde.

Joe Hammond verlor Ende 2019 den Kampf gegen seine Krankheit und hinterlässt seine Frau und seine beiden Söhne.

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