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Schlagwort: Berlin

Rezension: „Stella“ von Takis Würger

[als Werbung gekennzeichnet, da Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:

Berlin 1942. Ein junger Schweizer namens Friedrich verlässt sein Land, um sich Berlin anzusehen. Zu sehen, wie sich Deutschland im zweiten Weltkrieg verändert. Rauszufinden, ob an den Gerüchten etwas dran ist. Um Urlaub zu machen.

In Deutschlands Hauptstadt angekommen, begegnet er Kristin. Eine bildhübsche junge Frau. Sängerin. Model in der Hochschule. Geheimnisvoll. Sie verlieben sich ineinander. Eines Tages besucht sie ihn im Hotel. Blutverschmiert. Und vertraut ihm ihr Geheimnis an. Sie heißt nicht Kristin. Sie heißt Stella. Stella Goldschlag. Sie ist Jüdin….

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Rezension: „Targa: Der Moment bevor Du stirbst“ von B. C. Schiller

Zum Inhalt: Berlin: Targa ist anders als andere Menschen. Sie mag zählen und sie mag Dinge sortieren. Sie mag ihren Wohnwagen und sie mag Einsamkeit. Die meisten Menschen versteht sie nicht. Jedenfalls nicht im normalen Alltag. Was sie aber versteht, sind die Gedanken und Handlungen von Serienkillern. Und das macht sie zu einer der besten Undercover-Ermittlerinnen des Landes.

In ihrem aktuellsten Fall geht es um einen besonderen Serienkiller. Alle paar Tage treiben tote junge Frauen in einem Boot auf der Spree. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden: Falk Sandmann, ein intellektueller und attraktiver Hochschul-Professor, der einen eigenen Blog betreibt. Kein gewöhnlicher Blog, denn auf seinem Blog kann man die letzten Worte von sterbenden Menschen hören.

Alle Indizien deuten auf ihn, doch bewiesen werden kann ihm bislang nichts. Targa ist die letzte Hoffnung der Polizei, bevor noch mehr junge Frauen den Tod finden…

Targa nimmt den Job an, doch sie ahnt nicht, dass sie sich damit auf ein gefährliches Spiel einlässt. Wider Erwarten ist sie von Falk Sandmann fasziniert… Weiterlesen

Rezension: „Esst Euer Eis auf, sonst gibt’s keine Pommes – Meine Abenteuer als Alleinerziehende“ von Katja Zimmermann

Zum Inhalt: Katja hat sich dass alles ganz einfach und traumhaft schön vorgestellt: zusammen mit ihrer großen Jugendliebe Jonas eine perfekte Familie gründen. Als sie endlich schwanger wird – und das auch noch mit Zwillingen, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann eröffnet Jonas ihr, dass sich sein Lebensplan geändert hat. Er verlässt Deutschland und zieht nach Australien zu seiner Exfreundin. Und plötzlich muss Katja das Abenteuer „Zwillinge“ alleine wuppen …. Weiterlesen

Rezension „Die Zelle“ von Jonas Winner

Zum Inhalt: Sammy ist elf Jahre alt, als er mit seinem älteren Bruder und seinen Eltern von London nach Berlin zieht – mitten in den Sommerferien. Der Vater arbeitet als Komponist, die Mutter ist Opernsängerin. Tagsüber werden die beiden Jungs von AuPair-Mädchen Hannah, die mittlerweile fest zur Familie gehört.

Die Eltern haben wenig Zeit, sich um Sammy zu kümmern und so strolcht er alleine über das riesige Grundstück der alten Jugendstilvilla in Berlin-Grunewald, die nun sein Zuhause ist. Als er den alten Luftschutzbunker entdeckt, muss er ihn natürlich erforschen und macht dort eine grausame Entdeckung: ein junges Mädchen ist dort unten gefangen, vielleicht nur ein wenig älter als er selbst. Sammy will dem Mädchen helfen, doch als er am nächsten Tag wiederkommt, ist die Zelle leer und das Mädchen verschwunden. Wer kann das getan haben? Sammy hat nur eine Person in Verdacht: seinen eigenen Vater….

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Meine Meinung: Die Geschichte ist in zwei Teile unterteilt und wird aus der Perspektive von Sammy erzählt. Die dargestellte „Familienidylle“ wirkt oft sehr düster und beklemmend. Niemand redet wirklich mit dem anderen oder hat Zeit für ihn. Jeder lebt irgendwie in seiner eigenen Welt und scheint oftmals nur körperlich anwesend zu sein. Dadurch blieben mir die anderen Protagonisten beim Lesen auch sehr fern. Der Erzählstil von Jonas Winner ist flüssig und oftmals sehr detailliert. Man findet leicht in die Geschichte rein. Einige Stellen sind jedoch nichts für zartbesaitete Leser. Der zweite Teil der Geschichte entwickelt dann ein rasantes Tempo, der es mir persönlich unmöglich gemacht hat, das Buch wegzulegen. Das Ende hat dann nochmal für einen richtigen Gänsehautfaktor gesorgt. Die Geschichte ist sehr, sehr spannend.

FAZIT: 8 von 10  Sternen

Weitere Infos zum Buch findet ihr hier auf der Seite vom Droemer Knaur Verlag

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