Der Bücher-Blog

Schlagwort: Gewalt (Seite 1 von 2)

Rezension: „Memento – Die Überlebenden“ von Julianna Baggott

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Seit dem Bombenangriff existiert das uns bekannte Amerika nicht mehr. Es ist zweigeteilt. Die neuen, besseren Menschen leben im Kapitol. Haben zu Essen. Werden gefördert. Leben ein priveligiertes Leben. Die übrigen: versehrt vom Bomenhagel leben sie unterhalb des Kapitols in einer Welt aus Schutt und Asche. Hunger und Gewalt prägen ihren Alltag.

Eine von ihnen ist die sechzehnjährige Pressia, die jeden Tag gemeinsam mit ihrem Großvater um ihr Überleben kämpft. Als sie Bradwell kennenlernt, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Und die Ereignisse überschlagen sich…

Meine Meinung:

Normalerweise bin ich ein großer Fan von Dystopien. Und lasse mich auch von mehrteiligen Reihen nicht abschrecken. Weiterlesen

Rezension: „Nur ein Wort mit sieben Buchstaben“ von Ava Reed

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Mika weiß nicht mehr, was eine „richtige“ Familie ist. Das ist schon lange her, dass seine Familie eine solche war. Seine Tage bestehen aus Konflikten mit dem ständig betrunkenen, bekifften  und gewalttätigen Vater, aus dem Versuch, seine Mutter vor ihm zu schützen und zur Trennung zu bewegen, dem ständigen Hunger und dem Versuch, sein Leben trotzdem für alle anderen normale erscheinen zu lassen.
Als Drogendealer, denen sein Vater noch etwas schuldet, Mika zwingen, für ihn Drogen zu verkaufen, wird er durch Zufall in der Schule mit den Drogen erwischt. Von da an geht alles ganz schnell. Er kommt in eine Pflegefamilie – weit weg von seinen Eltern und obwohl er stark traumatisiert ist, wird ihm schnell klar, was das für eine Chance ist. Doch kann jemand mit seiner Geschichte, die Vergangenheit hinter sich lassen und ein ganz normales Leben führen? Ausgerechnet jemand wie er? Hat er das überhaupt verdient?

Meine Meinung:

Puuh, was für eine Geschichte. Ich war schon nach der ersten Seite vollkommen im Buch gefangen. Was aber zum Teil auch an den Parallelen zu meiner eigenen Kindheit liegt. Ich bin selbst als Pflegekind aufgewachsen und habe meine eigenen Erfahrungen mit Suchtkranken Eltern gemacht. Mikas Wunsch nach einer „richtigen“ Familie – wie auch immer „richtige“ Familie definiert wird, kann ich sehr nachvollziehen. Weiterlesen

Rezension: „Niemannswelt – Als ich mich verlor, habe ich Dich gefunden“ von Carina Bartsch

[Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:

Die Erde in der Zukunft. Nach globalen Katastrophen – ausgelöst von machtbesessenen Männern – die viele Menschen das Leben gekostet haben, haben die Frauen das Zepter übernommen. Männer existieren im normalen Alltag nicht mehr. Die wenigen, die noch leben, sind eingesperrt in Laboren überall auf dem Planeten. Aus Forschungszecken und um Sperma für weiblichen Nachwuchs zu spenden.

Zoe, Professorin für Männliche Psychologie – glücklich verheiratet mit ihrer Frau – hat noch nie einen Mann in Natura gesehen. All ihr Wissen stammt aus Büchern.
Eines Tages – kurz nach dem Tod ihrer Mutter – bekommt sie vom hiesigen Labor ein Jobangebot. Sie soll Flynn zum Reden bringen. Flynn, der dank der Flucht seiner Mutter vor vielen Jahren einst noch in Freiheit geboren wurde und 14 Jahre später aufgegriffen wurde.

Zoe willigt ein. Zu groß ist die Neugier, einem echten Mann zu begegnen und natürlich ist es auch ein großer Karriereschritt.
Und dann begegnet ihr Flynn. Schweigsam und rebellisch zugleich. Er ist vollkommen anders, als Zoe sich einen Mann vorgestellt hat.

Im Lauf der Sitzungen fühlt sich ihm verbundener als gut für sie ist. Plötzlich ist er kein Forschungsprojekt mehr, sondern ein Mensch mit Gedanken und Gefühlen. Ein richtiger Mensch…

Meine Meinung:

Ich habe von Carina Bartsch bisher „Kirschroter Sommer“, Türkisgrüner Winter“ und „Nachtblumen“ gelesen und alle drei geliebt.

Also war auch klar, dass ich „Niemannswelt – Als ich mich verlor, habe ich Dich gefunden“ unbedingt lesen möchte. Weiterlesen

Rezension: „Drei Steine“ von Nils Oskamp

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Als Nils Oskamp sich in den 80iger Jahren als Schüler einer Realschule in Dortmund-Dorstfeld offen gegen rechte Mitschüler steht, ahnt er nicht, dass diese Zivilcourage sein Leben in Gefahr bringt.

Als Lehrer und Eltern ihm nicht glauben und die Neonazis das mitbekommen, gibt es keine Zurückhaltung mehr und die Gewalt eskaliert….

Meine Meinung: Weiterlesen

Rezension: „Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ von Adriana Popescu

[Eigenes Exemplar]

Zum Inhalt:

Seit seinem traumatischen Erlebnis vor anderthalb Jahren, kümmert sich Marie verstärkt um ihren jüngeren Bruder Theo. Seit dem Überfall er nicht mehr er selbst. Doch anstatt sein Trauma verarbeiten zu können, wird er auch noch in der Schule jeden Tag gemobbt. Und auch wenn Marie versucht, ihn zu beschützen, ist sie nicht immer rechtzeitig zur Stelle.

Alle schauen weg. Die anderen Schüler. Die Lehrer. Einfach alle.

Doch dann ist da der Neue in Maries Klasse: Samuel. Und Samuel schaut nicht weg. Er tritt sich Theos Mobber entgegen. Einfach so. Diese Begegnung bringt vieles ins Rollen. Für alle drei. Denn auch Samuel hat ein schlimmes Geheimnis. Und plötzlich verändert ihre Freundschaft einfach alles. Für alle drei….

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Rezension: „Weil wir träumten“ von Antonia Michaelis

[Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:

Die sechzehnjährige Emma hat einen großen Teil ihres Lebens in Krankenhäusern verbracht. Durch ihre Herzkrankheit war ein normales Leben nur sehr eingeschränkt möglich. Doch wenigstens einmal in ihrem Leben möchte sie etwas von der Welt entdecken.

Sie reist gemeinsam mit ihrer Urgroßmutter Elise nach Madagaskar. Traumland. Weiße Strände. Sonnenschein. Paradiesisch. Doch dann lernt Emma die einheimische Madagassin Fy kennen und lernt die andere Seite von Madagaskar kennen….

 

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Rezension: „Dem Ozean so nah“ von Jessica Koch

Triggerwarnung! In der Geschichte geht es um Gewalt und sexuellen Missbrauch. Dies kann bei Betroffenen Angstreaktionen, Erinnerungen oder Ähnliches auslösen. 

Zum Inhalt:

Als Tina Danny begegnet, ist ihr Leben schon keinen Cent mehr wert: drogenabhängig, immer auf der Suche nach dem nächsten Schuss, prostituiert sich das junge Mädchen. Als sie Danny begegnet, wendet sich das Blatt…

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Rezension: „Dem Abgrund so nah“ von Jessica Koch

Triggerwarnung! In der Geschichte geht es um Gewalt und sexuellen Missbrauch. Dies kann bei Betroffenen Angstreaktionen, Erinnerungen oder Ähnliches auslösen.

Zum Inhalt:

Danny ist 10 Jahre alt, als seine bis dahin glückliche Kindheit endet. Nach einem tragischen Unfall verändert sich sein Vater in ein Ungeheuer. Er ertränkt seinen Kummer im Alkohol. Als das nicht mehr ausreicht, um den eigenen Dämonen zu entfliehen, vergreift er sich an seinem Sohn. Immer und immer wieder…

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Rezension „Too Late“ von Colleen Hoover

[Werbung / Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:

Am liebsten würde Sloan ganz weit weglaufen. Ihre Beziehung zu Asa ist für die junge Frau mittlerweile die Hölle auf Erden. Nicht nur, dass er mit Drogen dealt. Mittlerweile ist er ihr gegenüber auch gewalttätig und schreckt vor nichts zurück, um sie an sich zu binden.  Doch eine Flucht scheint unmöglich… Bis Carter eines Tages in ihr Leben tritt. Er lässt sich als Undercover-Cop bei Asa einschleusen, um ihm endlich das Handwerk zu legen. Das ist seine oberste Priorität. Doch mit einem hat er nicht gerechnet: Sloan wird ihm plötzlich wichtiger als der Job…

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Rezension: „Wie das Feuer zwischen uns“ von Brittainy C. Cherry

Zum Inhalt: Logan’s Leben ist eine einzige Katastrophe. Seine Mutter ist drogenabhängig, sein Vater gewalttätig und Logan hat keine Perspektive für sein weiteres Leben. Er ist nichts wert, findet er. Menschen hält er auf Abstand – denn Liebe tut weh und verletzt. Das hat er schon früh gelernt. Doch eines Tages trifft der 16jährige im Supermarkt die gleichaltrige Alyssa. Alyssa erkennt den wahren Logan hinter der verschlossenen Fassade und verliebt sich in ihn. Er erwidert diese Liebe, doch die Dämonen in ihm sind stärker und so wirft er das einzige weg, das gut ist in seinem Leben: Alyssas Liebe…. Weiterlesen

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