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Der Bücher-Blog

Schlagwort: Jugendbuch (Seite 1 von 4)

Rezension: „Drei Schritte zu Dir“ von R. Lippincott, M, Daughtry & T. Iaconis

Zum Inhalt:

Schon ihr ganzes Leben verbringt Stella zum größten Teil im Krankenhaus. Sie leidet an Mukoviszidose. Unheilbar. Ihre einzige Chance auf eine bessere Lebensqualität und eine Verlängerung ihrer Lebenserwartung ist eine Spenderlunge. Darauf hofft sie und ist ausgesprochen akribisch, was die Einhaltung der Regeln bezüglich ihrer Krankheit ist. Ihr bester Freund im Krankhaus ist Poe, der ebenfalls an Mukoviszidose leidet. Auch wenn sie ihm nie näher als 2 Meter gekommen ist, ihn niemals umarmen kann, sind die beiden die besten Freunde.

Doch bei diesem Krankenhausaufenthalt ist alles anders. Ein neuer Junge ist auf der Station. Und bringt das Leben von Stella durcheinander. Denn seine Prognose ist noch viel schlechter, als die von Stella. Er kann es kaum erwarten, volljährig zu sein, um die Behandlung abbrechen zu können und die ihm verbleibende Zeit mit Reisen zu füllen. Doch als ihm Stella begegnet, ändert sich alles. Für beide. Und plötzlich ist die Regel, den anderen niemals berühren zu dürfen, unerträglich….

Meine Meinung:

*Schnief* Ein wunderbares, aber auch trauriges Buch. Stella ist so mutig und macht aus ihrer Lebenssituation das Beste. Niemals gibt sie die Hoffnung auf. Kämpft für sich, für ihre Eltern, für ihren besten Freund und schließlich auch für Will. Und verliebt sich ihn. Und Liebe ändert immer alles. Immer. Das Leben. Die Träume. Die Hoffnungen. Die Ängste. Es verändert die Parameter und auch Stellas Parameter verschieben sich.

Denn wieso soll sie Hoffnung auf ein Leben haben, wenn dieses eine Leben bedeutet, Will niemals nah sein zu dürfen? Ihn niemals berühren, niemals küssen zu können. Als ihr das klar wird, bricht eine Welt in ihr zusammen….

Will hat eigentlich schon aufgegeben. Seine Prognose ist mehr als schlecht. Vielleicht ein paar Jahre noch. Vielleicht aber auch nicht. Denn für eine Lungentransplantation ist er nicht mehr geeignet.  Doch diese paar Jahre möchte er nicht in einem Krankenhaus gefangen sein. Er will die Welt entdecken, solange er noch kann. Doch Stella berührt etwas in ihm und plötzlich will er leben. Für Stella. Für ihn. Weil er sich nicht vorstellen kann, sie zu verlassen…

Diese Geschichte kann kein wirkliches Happyend haben. Es sei denn, es gebe eine Art Wunderheilung. Das ist ein Gedanke, der einen die ganze Geschichte über begleitet. Die Tatsache, dass das Ende der irdischen Liebe von Stella und Will bereits in greifbarer Nähe ist. Und sie niemals die Chance haben, ein halbwegs normales Leben miteinander zu führen. Wie denn auch, wenn der Mindestabstand 1,5 Meter betragen muss?

Das Wissen, dass Du die Liebe Deines Lebens töten könntest, wenn Du sie berührst, muss die Hölle sein. Es ist einfach nur grausam, jemanden zu lieben, ohne ihm wirklich ganz nah sein zu können. Dieser Gedanke bringt mich zum Weinen, denn er ist einfach unfassbar traurig.

Doch Will und Stella dabei zu begleiten, wie sie die Liebe, die zwischen ihnen wächst, annehmen, wie sie die beiden wachsen lässt, Veränderungen in ihr Leben bringt, war herzergreifend. Die Geschichte ist – trotz aller Traurigkeit – wirklich wunder-wunderschön. Eines dieser seltenen Bücher, bei denen man traurig ist, wenn man sich am Ende von den Protagonisten verabschieden muss, weil man das Gefühl hat, Freunde zu verlassen.

Also ganz klare Leseempfehlung von mir für Freunde von Büchern mit emotionalem Tiefgang!

 

 

 

Rezension: „Liverpool Street“ von Anne C. Voorhoeve

Zum Inhalt:

Berlin 1939 im Winter:

Die Machtergreifung der Nazis hat das Leben von Ziska und ihrer Familie überschattet. Doch noch hoffen die Eltern, dass es nicht allzu schlimm wird. Als ihnen klar wird, in welcher Gefahr sie tatsächlich schweben, ist es für eine Ausreise aus Deutschland längst zu spät. Doch es gelingt ihnen noch, Ziska auf einem Kindertransport anzumelden und das 11jährige Mädchen reist ganz allein nach England. Sie ist zuerst guter Dinge. Sie will unbedingt ihre Eltern und ihre beste Freundin nachholen, doch die Monate vergehen, die Situation in Deutschland wird immer auswegloser und irgendwann muss sie sich damit auseinandersetzen, dass sie ihre Familie und Freunde vielleicht niemals wiedersehen wird….

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Rezension „Mauerpost“ von Maike Dugano & Anne-Ev Ustorf

[als Werbung gekennzeichnet, da Rezensionsexemplar/Verlinkung]

Zum Inhalt:

Berlin 1988: Juli ist fast sechzehn Jahre alt und lebt schon immer im ostdeutschen Teil der geteilten Stadt. Durch ihre ältere Nachbarin „Oma Ursel“ bekommt sie per Brieffreundschaft Kontakt zu der dreizehnjährigen Ines, die in Kreuzberg in Berlin lebt. Kein ungefährlicher Kontakt. Die Briefe zwischen den beiden Mädchen müssen heimlich über die Grenze gebracht werden. Ines war noch nie im Ostteil der Stadt, um ihre Oma zu besuchen. Ihre Mutter hat seinerzeit unerlaubt die DDR verlassen und hat sämtliche Kontakte in die DDR abgebrochen.

Zwischen Ines und Julia wächst das Vertrauen und immer häufiger hinterfragt Julia das System. Auch Ines versucht, etwas über die damaligen Vorkommnisse um ihre Mutter herauszufinden und bald sind die Mädchen kurz davor, ein dramatisches Familiengeheimnis aufzudecken, nichtsahnend, dass sie sich und ihre Lieben damit in Gefahr bringen….

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Rezension: „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag

Zum Inhalt:

Seit sie denken kann, lebt Sophie allein mit ihrem Vater. Ihre Mutter verließ die Familie, als sie klein war. Doch nun hat ihr Vater seine große Liebe gefunden und zieht mit Sophie von Hamburg nach München. Sophie ist deswegen ziemlich unglücklich, aber allein in Hamburg zu bleiben, ist für sie leider keine Option. Zumindest aus Sicht ihres Vaters. Also muss sie mit und beschließt, nichts und niemanden in München zu mögen. Doch das ist gar nicht so leicht. Lena, die Freundin ihres Vaters ist unfassbar freundlich zu ihr und auch Alex, das Nachbarmädchen scheint nett zu sein. Langsam freundet sich Sophie mit Alex an. Auf einer Party kommen sich die beiden beim Flaschendrehen näher und plötzlich hat Sophie Schmetterlinge im Bauch, wenn ihr Alex gegenübersteht….

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Rezension: „Morgen irgendwo am Meer“ von Adriana Popescu

[als Werbung gekennzeichnet, da Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt: Zum letzten Mal Sommerferien. Und ein Road Trip nach Lissabon. Klingt ziemlich großartig. Klingt nach Spaß. Nach Sonne, Meer und jeder Menge Party. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Denn Romy, Julian, Konrad und Nele tragen alle vier mehr als genug seelisches Gepäck mit sich herum. Und während sie gemeinsam auf engstem Raum dem Meer entgegenfahren, fällt es ihnen zunehmend schwerer, ihre Geheimnisse zu wahren….

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Rezension: „Die tausend Teile meines Herzens“ von Colleen Hoover

Zum Inhalt: Merit fühlt sich in ihrer Familie als Außenseiter. Schulisch nicht besonders begabt, viel zu direkt ihrer Familie eher kritisch gegenüber eingestellt, hat sie das Gefühl, unendlich einsam zu sein. Ihre unkonventionelle Familie umgeben viele verschiedene Geheimnis, die sie alle nicht miteinander teilen. Nur Merit nimmt sie wahr und leidet sehr unter der Last. Als sie den 17jährigen Sagan kennenlernt, hat sie endlich das Gefühl, zu jemandem gehören zu können. Doch dann stellt sich heraus, dass Sagan der Freund ihrer Zwillingsschwester ist. Merit hört auf zu reden. Sie hört auf zur Schule zu gehen. Sie hört auf, da zu sein. Bis ihre Familie bemerkt, dass sie dabei ist, Merit zu verlieren, ist es fast zu spät….

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Rezension: „Alles. Nichts. Und ganz viel Dazwischen.“ von Ava Reed

Zum Inhalt:

Das letzte Jahr vorm Abitur. Dann beginnt die Zukunft. Eine strahlende und glückliche Zukunft. Doch schon am ersten Tag des letzten Schuljahres ist etwas anders. Leni ist plötzlich nicht mehr unbeschwert. Der Tag ist plötzlich nicht mehr leicht. Leni fehlt die Kraft für alles. Und sie hat Angst. Angst, die stetig größer wird. Jeden Tag. So sehr, dass Lenis Leben in Scherben zerfällt und es ihr irgendwann nicht einmal mehr möglich ist, ihr Bett zu verlassen. Ihr Leben scheint vorbei zu sein, bevor es das erste Mal richtig angefangen hat. Irgendwann wird eine Diagnose gestellt: „Depression“. Leni beschließt, zu kämpfen. Für sich. Für ihr Leben. Und für eine Zukunft….

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Rezension „Gregs Tagebuch 13: Eiskalt erwischt“ von Jeff Kinney

[als Werbung gekennzeichnet, da Rezensionsexemplar]

Zum Inhalt:

Es könnte so schön sein: Die Schule fällt aufgrund des Schneechaos aus und Greg freut sich schon sehr auf eine ungestörte Zeit vor dem Fernseher. Videospiele zocken. Den ganzen Tag. Ein Traum. Doch leider findet seine Mutter das Ganze nur bedingt unterhaltsam und schickt ihn raus. An die frische Luft. FÜRCHTERLICH! Doch Greg ist nicht der einzige Junge, der draußen im Schnee sein Dasein fristen muss und so wird dieser Winter zu einem Erlebnis der besonderen Art…

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Rezension: „Götterfunke Band 2 – Hasse mich nicht“ von Marah Woolf

Zum Inhalt:

Jess ist froh, dass das Camp hinter ihr liegt und sie endlich Abstand von Cayden – oder besser Prometheus hat. Mit Robyn hat sie sich zerstritten und die Schule ist ein reinstes Spießrutenlaufen, denn Robyn lässt kein gutes Haar an Jess.

Doch es gibt auch etwas Gutes: Jess Mutter hat aufgehört zu trinken und Jess schöpft langsam die Hoffnung, dass sie es endlich schaffen wir, die Sucht hinter sich zu lassen und für ihre Töchter da zu sein. Jess beschließt, sich auf die Schule und ihren Job und ihre Familie zu konzentrieren, dann liegt der blöde Liebeskummer sicher bald hinter ihr.

Doch falsch gedacht, denn die Gefahr durch Agrios und seine Anhänger ist noch nicht gebannt und auch die Götter wollen die kleine Jess nicht vom Haken lassen. Zeug nimmt einen Job als Griechischlehrer in ihrer Schule an und Prometheus und Apoll und Athene tauchen in fast allen Kursen auf. Jess ist genervt. Warum können sie sie nicht einfach in Ruhe lassen. Doch so einfach ist es nicht, denn nicht nur Zeug Götterherrschaft steht auf dem Spiel, sondern auch die Existenz der Menschen und die Götter brauchen Jess Hilfe….

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Rezension: „Das tiefe Blau der Worte“ von Cath Crowley

Zum Inhalt:

Rachel und Henry sind schon immer beste Freunde. Am liebsten hängen sie zusammen in der Buchhandlung von Henrys Eltern rum und schwelgen in den Buchschätzen. Irgendwann stellt Rachel fest, dass sie Henry liebt, doch er entscheidet sich für Amy und dann, dann zieht Rachel mit ihrer Familie weg….

Das wars. Denkt sie. Kein Henry mehr. Nie mehr. Doch dann stirbt ihr Bruder bei einem tragischen Unglück und Rachel kehrt zurück in die kleine Buchhandlung und in Henrys Leben…

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