Buchspinat

Der Bücher-Blog

Schlagwort: Jugendbuch (Seite 1 von 5)

Rezension: „Götterfunke 03 – Verlasse mich nicht“ von Marah Woolf

Zum Inhalt:

Die große Schlacht ist vorbei. Agrios hat gewonnen. Agrios hat Zeus entmachtet und Mytikas abgeriegelt.

Cayden hat den Angriff von Agrios schwer verletzt überlebt. Er bittet Jess um Verzeihung, doch Jess kann ihm nicht verzeihen, obwohl sie ihn immer noch liebt. Doch er braucht ihre Hilfe, denn an seine nun menschliche Gestalt ist er nicht gewöhnt.

Zeus bittet Jess um Hilfe. Sie ist die einzige, die noch nach Mytikas kann. Und die einzige, die die Welt der Götter und Menschen noch retten kann. Den Gaia und Agrios wollen alles zerstören…

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Rezension: „Erebos 2“ von Ursula Poznanski

Zum Inhalt: 10 Jahre ist es her, seit Erebos verschwunden ist. Nick studiert in London und finanziert sich das Studium mit Fotojobs. Er hat eine Freundin, alles ist prima. Doch dann – auf dem Weg zu einem Hochzeitsshooting taucht plötzlich eine neue App auf seinem Handy auf. Eine App, deren Symbol ihm mehr als nur bekannt vorkommt. Erebos ist zurück und es will Nick als Spieler haben. Die neuste Technik und noch mehr Möglichkeiten, ihren Usern das Leben zur Hölle machen. Nick will nicht mitspielen, doch er hat keine Wahl, denn Erebos zeigt ihm sehr schnell, dass jede Weigerung Erebos Wünsche zu erfüllen, sein Leben zur Hölle machen können….

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Rezension: „Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte“ von Anne Freytag

Zum Inhalt:

Australien. Rosa ist allein in Sydney gelandet. Eigentlich wollte sie mit ihrem Freund das Land bereisen, doch nun sind sie nicht mehr zusammen. Rosa ist trotzdem geflogen. Aber sie weiß nicht, ob sie bleibt. Allein, in diesem riesigen Land. Da begegnet ihr Frank. Ebenfalls allein in Sydney. Sie verstehen sich. Sogar ohne Worte. Eine Anziehung, für die es keine Worte gibt. Sie beschließen gemeinsam weiterzureisen.

Rosa fühlt sich endlich verstanden. Frank ist jemand, der ihr das Gefühl gibt, gesehen zu werden. Sich nicht fremd auf der Welt zu fühlen. Angekommen zu sein. Und Frank? Geht es ähnlich. Er verliebt sich in Rosa. Doch er traut sich nicht, ihr seine Gefühle zu gestehen. Vielleicht will sie ja nicht. Doch bevor sie sich wirklich näherkommen, taucht David auf. Franks bester Freund. Und plötzlich sind sie nicht mehr „Rosa & Frank“, sondern „Rosa & Frank & David“ Und plötzlich ist es nicht mehr einfach, sondern ziemlich kompliziert und ein Wirrwarr der Gefühle. Und während die drei gemeinsam durch die schier unendlichen Weiten Australiens reisen, geschehen zwischen ihnen Dinge, für die es einfach keine Worte geben kann …

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Rezension: „Edelherb“ von Gabrielle Zevin

Zum Inhalt:

Anya flieht aus der Jugendanstalt nach Mexico auf eine Kakaoplantage. Dort findet sie so etwas wie eine Familie. Sie vermisst Win schmerzlich, aber ihre Entscheidung war notwendig. Auch wenn es wehtut. Doch nach einem Mordanschlag ist ihr klar, sie kann sich nicht ewig verstecken. Sie muss zurück nach New York und sich ihren Feinden stellen… Und auch Win…

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Rezension: „Bitterzart“ von Gabrielle Zevin

Zum Inhalt:

Die 16jährige Anya Balanchine und ihre beiden Geschwister haben kein leichtes Leben im New York 2083: Wasser und Papier sind streng reglementiert, Kaffee, Schokolade und vieles anderes ist verboten. Das ist eine schwere Zeit für die Tochter eines der größten berüchtigten amerikanischen Schokoladenimperiums. Seit dem Schokoladenverbot ist das Balanchine-Imperium illegal. Doch der Handel mit der verbotenen Schokolade ist gleichzeitig ein einträgliches Geschäft. Aber auch ein gefährliches. Zuerst wird ihre Mutter ermordet, dann ihr Vater. Nun lastet die ganze Verantwortung auf Anya, die alles tut, um ihre Geschwister zu schützen.

Eines Tages begegnet ihr Win. Ein neuer Mitschüler. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen. Doch Win ist der Sohn der Staatsanwaltschaft und damit ihr Feind….

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Rezension: „Thalamus“ von Ursula Poznanski

Zum Inhalt:

Timo hatte einen schweren Autounfall. Er soll sich im Markwaldhof auf seine Genesung konzentrieren. Die Rehaklinik erzielt unglaubliche Ergebnisse bei der Behandlung von Patienten mit schweren Verletzungen. Auch Timo wird jeden Tag mobiler. Bis auf sein Sprachzentrum. Dieses funktioniert weiterhin nicht. Auch sind in dem Bereich keine Fortschritte zu verzeichnen. Doch Timo hat bald das Gefühl, dass es im Markwaldhof nicht mit rechten Dingen zugeht und fängt an, zu recherchieren….

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Rezension: „Unsere verlorenen Herzen“ von Krystal Sutherland

Zum Inhalt:

Manchmal denkt Henry, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Der 17jährige war noch nicht einmal in seinem Leben verliebt. Manchmal fragt er sich, ob mit ihm alles okay ist.

Im Theaterkurs begegnet er eines Tages Grace. Das Mädchen ist neu an seiner Schule und erfüllt kein einziges Attribut einer Highschool-Schönheit. Ganz im Gegenteil.

Sie humpelt, trägt viel zu große Jungsklamotten, wirkt sehr ungepflegt, redet kaum und ist sehr verschlossen. Zuerst beachtet Henry sie nicht, doch dann wird ihnen beiden die Leitung der Schülerzeitung angeboten und sie müssen sich zusammenraufen. Dabei berührt Grace Henry mehr, als er das erwartet hätte und irgendwann ist ihm klar, dass er sich verliebt hat. Doch Grace ist kein unbeschwertes junges Mädchen, das auf der Suche nach seiner großen Liebe ist. Denn sie hat bereits einen tiefen Verlust erlitten…

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Rezension: „Drei Schritte zu Dir“ von R. Lippincott, M, Daughtry & T. Iaconis

Zum Inhalt:

Schon ihr ganzes Leben verbringt Stella zum größten Teil im Krankenhaus. Sie leidet an Mukoviszidose. Unheilbar. Ihre einzige Chance auf eine bessere Lebensqualität und eine Verlängerung ihrer Lebenserwartung ist eine Spenderlunge. Darauf hofft sie und ist ausgesprochen akribisch, was die Einhaltung der Regeln bezüglich ihrer Krankheit ist. Ihr bester Freund im Krankhaus ist Poe, der ebenfalls an Mukoviszidose leidet. Auch wenn sie ihm nie näher als 2 Meter gekommen ist, ihn niemals umarmen kann, sind die beiden die besten Freunde.

Doch bei diesem Krankenhausaufenthalt ist alles anders. Ein neuer Junge ist auf der Station. Und bringt das Leben von Stella durcheinander. Denn seine Prognose ist noch viel schlechter, als die von Stella. Er kann es kaum erwarten, volljährig zu sein, um die Behandlung abbrechen zu können und die ihm verbleibende Zeit mit Reisen zu füllen. Doch als ihm Stella begegnet, ändert sich alles. Für beide. Und plötzlich ist die Regel, den anderen niemals berühren zu dürfen, unerträglich….

Meine Meinung:

*Schnief* Ein wunderbares, aber auch trauriges Buch. Stella ist so mutig und macht aus ihrer Lebenssituation das Beste. Niemals gibt sie die Hoffnung auf. Kämpft für sich, für ihre Eltern, für ihren besten Freund und schließlich auch für Will. Und verliebt sich ihn. Und Liebe ändert immer alles. Immer. Das Leben. Die Träume. Die Hoffnungen. Die Ängste. Es verändert die Parameter und auch Stellas Parameter verschieben sich.

Denn wieso soll sie Hoffnung auf ein Leben haben, wenn dieses eine Leben bedeutet, Will niemals nah sein zu dürfen? Ihn niemals berühren, niemals küssen zu können. Als ihr das klar wird, bricht eine Welt in ihr zusammen….

Will hat eigentlich schon aufgegeben. Seine Prognose ist mehr als schlecht. Vielleicht ein paar Jahre noch. Vielleicht aber auch nicht. Denn für eine Lungentransplantation ist er nicht mehr geeignet.  Doch diese paar Jahre möchte er nicht in einem Krankenhaus gefangen sein. Er will die Welt entdecken, solange er noch kann. Doch Stella berührt etwas in ihm und plötzlich will er leben. Für Stella. Für ihn. Weil er sich nicht vorstellen kann, sie zu verlassen…

Diese Geschichte kann kein wirkliches Happyend haben. Es sei denn, es gebe eine Art Wunderheilung. Das ist ein Gedanke, der einen die ganze Geschichte über begleitet. Die Tatsache, dass das Ende der irdischen Liebe von Stella und Will bereits in greifbarer Nähe ist. Und sie niemals die Chance haben, ein halbwegs normales Leben miteinander zu führen. Wie denn auch, wenn der Mindestabstand 1,5 Meter betragen muss?

Das Wissen, dass Du die Liebe Deines Lebens töten könntest, wenn Du sie berührst, muss die Hölle sein. Es ist einfach nur grausam, jemanden zu lieben, ohne ihm wirklich ganz nah sein zu können. Dieser Gedanke bringt mich zum Weinen, denn er ist einfach unfassbar traurig.

Doch Will und Stella dabei zu begleiten, wie sie die Liebe, die zwischen ihnen wächst, annehmen, wie sie die beiden wachsen lässt, Veränderungen in ihr Leben bringt, war herzergreifend. Die Geschichte ist – trotz aller Traurigkeit – wirklich wunder-wunderschön. Eines dieser seltenen Bücher, bei denen man traurig ist, wenn man sich am Ende von den Protagonisten verabschieden muss, weil man das Gefühl hat, Freunde zu verlassen.

Also ganz klare Leseempfehlung von mir für Freunde von Büchern mit emotionalem Tiefgang!

 

 

 

Rezension: „Liverpool Street“ von Anne C. Voorhoeve

Zum Inhalt:

Berlin 1939 im Winter:

Die Machtergreifung der Nazis hat das Leben von Ziska und ihrer Familie überschattet. Doch noch hoffen die Eltern, dass es nicht allzu schlimm wird. Als ihnen klar wird, in welcher Gefahr sie tatsächlich schweben, ist es für eine Ausreise aus Deutschland längst zu spät. Doch es gelingt ihnen noch, Ziska auf einem Kindertransport anzumelden und das 11jährige Mädchen reist ganz allein nach England. Sie ist zuerst guter Dinge. Sie will unbedingt ihre Eltern und ihre beste Freundin nachholen, doch die Monate vergehen, die Situation in Deutschland wird immer auswegloser und irgendwann muss sie sich damit auseinandersetzen, dass sie ihre Familie und Freunde vielleicht niemals wiedersehen wird….

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Rezension „Mauerpost“ von Maike Dugano & Anne-Ev Ustorf

[als Werbung gekennzeichnet, da Rezensionsexemplar/Verlinkung]

Zum Inhalt:

Berlin 1988: Juli ist fast sechzehn Jahre alt und lebt schon immer im ostdeutschen Teil der geteilten Stadt. Durch ihre ältere Nachbarin „Oma Ursel“ bekommt sie per Brieffreundschaft Kontakt zu der dreizehnjährigen Ines, die in Kreuzberg in Berlin lebt. Kein ungefährlicher Kontakt. Die Briefe zwischen den beiden Mädchen müssen heimlich über die Grenze gebracht werden. Ines war noch nie im Ostteil der Stadt, um ihre Oma zu besuchen. Ihre Mutter hat seinerzeit unerlaubt die DDR verlassen und hat sämtliche Kontakte in die DDR abgebrochen.

Zwischen Ines und Julia wächst das Vertrauen und immer häufiger hinterfragt Julia das System. Auch Ines versucht, etwas über die damaligen Vorkommnisse um ihre Mutter herauszufinden und bald sind die Mädchen kurz davor, ein dramatisches Familiengeheimnis aufzudecken, nichtsahnend, dass sie sich und ihre Lieben damit in Gefahr bringen….

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